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Fragen und Antworten (FAQ) zur privaten Pflegeversicherung!

Lesen Sie hier die aktuellen Fragen und Antworten zur privaten Pflegeversicherung.

Aus unseren vielen hunderten Beratungsgesprächen zur privaten Pflegeversicherung haben wir Ihnen die häufigsten Fragen und Antworten hier zusammengestellt:

Ab welchem Alter kann ich eine private Pflegeversicherung abschließen?

Das hängt vom jeweiligen Tarif der privaten Pflegeversicherungen ab. Die meisten Versicherer versichern schon ab Geburt. Grundsätzlich kann man sagen, dass der Beitrag um so günstiger ist, je früher man einsteigt.

Bis zu welchem Alter kann ich eine private Pflegeversicherung abschließen?

Das hängt vom jeweiligen Tarif der privaten Pflegeversicherungen ab. Einige Pflegezusatzversicherungen haben als maximales Einstiegsalter 65 Jahre oder 70 Jahre. Einige Pflegetarife haben keine Grenze zur Altersaufnahme. Unser komfortabler Vergleichsrechner zeigt ihnen leicht welche Pflegeversicherung Sie bis zu welchem Alter aufnimmt!

Können die Beiträge zu privaten Pflegeversicherung steuerlich abgesetzt werden?

Grundsätzlich sind die Beiträge für eine private Pflegeversicherung als Sonderausgaben in Form von Vorsorgeaufwendungen steuerlich abzugsfähig. Die Ausgaben für eine private Pflegeversicherung werden dann berücksichtigt, wenn gemeinsam mit anderen Vorsorgeaufwendungen nicht die Höhe des Höchstbetrages für Vorsorgeaufwendungen überschritten wird. Dieser beträgt für Arbeitnehmer  bis zu 1.900 Euro im Jahr. Bei Selbstständigen liegt die Grenze normalerweise bei 2.800 Euro im Jahr.

Wie stabil sind die Beiträge einer privaten Pflegeversicherung in der Zukunft?

Bis auf wenige Ausnahmen werden die Tarife zur privaten Pflegezusatzversicherung (Pflegetagegeld) mit Altersrückstellungen kalkuliert. Das bedeutet, dass bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen (Inflation, Sterbetafeln, Pflegestatistik etc.) der Beitrag konstant bleibt. Da sich diese Rahmenbedingungen aber ändern können, hat jede private Pflegetageldversicherung grundsätzlich das Recht die Beiträge über eine sogenannte Treuhänderklausel zu erhöhen.

Wie melde ich einen "Pflegefall" bei meiner privaten Pflegeversicherung an?

Im Fall einer Pflegebedürftigkeit erhalten Sie durch den MDK (Medizinischer Dienst) bei gesetzlich Versicherten oder medicproof bei privat Versicherten einen Pflegebescheid mit der entsprechender Einstufung in eine Pflegestufe. Diesen Bescheid schicken Sie dann an die entsprechende private Pflegeversicherung. Nach Prüfung erhalten Sie dann das monatlich vereinbarte Pflegegeld.

Sind die ausbezahlten Pflegetagegegelder zu versteuern?

Für das Pflegegeld einer Pflegetagegeld Versicherung fallen grundsätzlich keine Steuern an. Das gilt auch, wenn das Geld an ehrenamtliche Personen oder Angehörige weitergeleitet wird. Bei den pflegenden Personen sollte aber  geprüft werden, ob es sich noch um eine ehren- amtliche Pflege oder schon um eine selbstständige Pflegetätigkeit handelt. Diese wäre dann steuer- und sozialversicherungspflichtig.

Benötige ich als Beamter auch eine private Pflegeversicherung?

Die meisten Beamten sind als Beihilfeberechtigte kranken- und pflegepflichtversichert. Die Pflegeleistungen sind erst einmal mindestens genauso hoch wie bei den gesetzlich oder privat Pflegepflichtversicherten. Nur teilen sich hier die Beihilfe und ergänzende Krankenversicherung die Pflegekosten. (Normalfall 70:30).

Es gibt einige Besonderheiten bei den Landesbeamten. Es lässt sich konstatieren, dass Beamte die gleiche Pflegelücke haben wie Angestellte. Daher ist hier auch die private Pflegezusatzversicherung ein wichtiger Bestandteil des Vermögensschutzes.

Wo und wie kann ich einen Pflegegrad beantragen?

Wenn Sie der Meinung sind, die Hilfeleistungen sind so umfangreich, dass die Voraussetzungen für den Pflegegrad I erfüllt sind,  dann sollten Sie bei der zuständigen Pflegekasse die Einstufung in einen Pflegegrad beantragen. Das kann telefonisch oder in schriftlicher Form erfolgen. Die Pflegekasse ist in der Regel dieselbe, in welcher Sie gleichzeitig krankenversichert sind und sendet Ihnen hiernach einen Antrag auf Pflegegeld zu. Bei gesetzlich krankenversicherten wird sich dann der MDK (Medizinische Dienst) mti Ihnen in Verbindung setzen. Bei den privat Krankenversicherten ist es medicproof.

Ich habe doch die gesetzliche Pflegeversicherung, warum benötige eine weitere Pflegezusatzversicherung?

Die gesetzliche Pflegepflichtversicherung ist als „Teilkasko“-Lösung konzipiert worden und trägt so nur ein Teil der anfallenden Pflegekosten. In der stationären Pflege setzen sich die Gesamtkosten aus den:

  • Pflegekosten
  • Verpflegung
  • und Instandhaltungskosten

zusammen. Durch den einrichtungseinheitlichen Selbstbehalt sind die stationären Pflegekosten unabhängig vom Pflegegrad der zu pflegenden Person. Die selber privat zu tragenden Pflegekosten belaufen nach Abzug der getzlichen Leistung aus der sozialen Pflegepflichtversicheung  im Durchschnitt auf 1.900,-€ im Monat.

Müssen Kinder für Pflege Ihrer Eltern zahlen?

Kurz: Ja, Kinder müssen für ihre Eltern haften, egal wie das Verhältnis zwischen diesen ist.

Das Bürgerliche Gesetzbuch schreibt in Paragraf 1601 vor: „Verwandte in gerader Linie sind verpflichtet, einander Unterhalt zu gewähren.“ Und der Paragraf 1602 legt außerdem fest: „Unterhaltsberechtigt ist nur, wer außerstande ist, sich selbst zu unterhalten.“

Es gilt: Nur wenn die Eltern außerstande sind, sich selbst zu unterhalten, haben sie Anspruch auf Unterhalt von ihren Kindern. Dies bedeutet so viel, dass erst das eigene Vermögen der bedürftigen Eltern aufgebraucht worden sein muss, bevor die Unterhaltsforderungen an die Kinder gestellt werden können.
Für die Kinder gilt erst einmal, dass der eigene Unterhalt Vorrang vor dem der Eltern hat. Das heißt, wer unter der Berücksichtigung aller finanzieller eigener finanzieller Belastungen und Ausgaben nicht dazu in der Lage ist für die Pflege der Eltern zu zahlen, muss diese Unterhaltszahlungen auch nicht leisten. Lesen Sie auch unseren Beitrag Kinder haften für Ihre Eltern

Was ist die Pflegestufe 0?

In die Pflegestufe 0 werden Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz eingeordnet, die noch nicht die Voraussetzungen für die Pflegestufe I – III erfüllen. In Deutschland leben heute rund 1,4 Millionen an Demenz erkrankte Menschen. Damit zählt die Demenz zu den häufigsten Gesundheitsproblemen im höheren Lebensalter. Die Pflegestufe 0 und damit die demenziellen Erkrankungen werden ist seit dem 01.01.2017 nicht mehr getrennt von den körperlichen Einschränkungen behandelt, sondern gehen in die Pflegegrade 1-5 über. In der Beurteilung nach Pfleggraden wird nur noch der Grad Selbstständigkeit festgestellt.

Mit welchen Vorerkrankungen kann ich noch versichert werden?

In erster Linie versuchen wir Personen mit Vorerkrankungen in die normalen privaten Pflegezusatzversicherungen unterzubringen. Dabei stellen die Pflegeversicherungen unterschiedliche Gesundheitsfragen.  Wir wissen, welche Krankheiten oder Diagnosen bei welcher Versicherung zur Ablehnung führen. Bei sehr schweren Erkrankungen wie z.B. Multiple Sklerose oder Parkinson bietet der staatlich geförderte Pflege Bahr die Möglichkeit zumindest eine Grundabsicherung abzuschließen.

Was bedeutet Pflegebedürftig?

Laut Gesetz sind Personen pflegebedürftig, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, in erheblichem oder höherem Maße  der Hilfe bedürfen.
(§ 14 Abs.1 SGB XI)

Die Voraussetzungen beginnt mit der Notwendigkeit, Hilfe im grundpflegerischen Bereich in Anspruch nehmen zu müssen. Dabei wir die Grundpflege unterschieden in die Bereiche Körperpflege, Ernährung und Mobilität. Lesen Sie auch die Pflegereform zum 01.01.2017 mit der Umstellung der Pflegestufen in Pflegegrade.

Ich bin noch jung, warum soll ich jetzt schon eine Pflegeversicherung abschließen?

Da Sie als junge Person eine deutlich längere Ansparphase haben, ist Ihr Beitrag wesentlich günstiger als bei Älteren. In der Summen bezahlen Sie auch weniger. Dabei ist Pflegebedürftigkeit aber nicht immer eine Frage des Alters. Tritt ein Pflegefall bereits im jungen Alter ein, zum Beispiel durch einen Unfall oder eine Erkrankung, sind die Folgen häufig ungleich schlimmer. Nutzen Sie auch unseren kostenlosen Vergleichsrechner!

Warum soll ich mit dem Abschluss nicht bis 2017 warten?

2017 werden die bestehenden Pflegestufen durch die neuen Pflegegrade abgelöst. Die bestehenden Pflegeversicherungen werden automatisch auf die neuen Pflegegrade umgestellt:

Ihre Vorteile dieses Jahr noch abzuschließen:

  • noch einfache Gesundheitsprüfung bei den meisten Pflegetarifen
  • niedrigeres Eintrittsalter und damit niedrigere Beiträge bei garantierten Leistungen
  • sofortiger Versicherungsschutz: Niemand kann wissen, was bis 2017 mit ihm gesundheitlich passiert.
  • wechselrecht in neue Tarife, ohne erneute Gesundheitsprüfung
  • generationengerechte, dauerhafte Finanzierung durch Rücklagenbildung

Unterschiedliche Begriffe für die private Pflegezusatzversicherung?

In den Medien und im Internet finden Sie immer wieder unterschiedliche Begriffe für den Bereich privaten Pflegeversicherung, die aber oftmals das Gleiche meinen.

(private) Pflegeversicherung und (private) Pflegezusatzversicherung sind von der Bedeutung her identisch und sind der Oberbegriff aller privaten Pflegeversicherungen. Diese werden unterschieden in:

Pflegetagegeldversicherung:

Die Pflegetagegeldversicherung ist die wohl am häufigsten abgeschlossene Form der privaten Zusatz Pflegeversicherung. Die Hauptargumente sind der günstige Beitrag und die freie Verfügung des Pflegetagegeldes, da es nicht zweckgebunden ist.

Pflegerentenversicherung:

Die Pflegerentenversicherung ist eine Kombination aus den Kosten für die Absicherung bei Pflegebedürftigkeit sowie einem Sparanteil. Daher sind die Beiträge in Relationen zur Pflegetagegeldversicherung auch wesentlich höher. Die Pflegerente steht den Pflegebedürftigen zur freien Verfügung.

Pflegekostenversicherung:

Die Pflegekostenversicherung beteiligt sich direkt an den entstandenen Kosten der Pflegebedürftigkeit. Der Pflegebedürftige erhält einen bestimmten Prozentsatz der entstandenen Kosten nach Abzug der gesetzlichen Leistungen. Je nach Gesellschaft werden die gesetzlichen Leistungen um maximal 100-120 Prozent aufgestockt. Der Nachteil einer solchen Versicherung ist, dass die Leistungen immer zweckgebunden sind und nicht zur freien Verfügung stehen.

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Bildquelle: cocoparisienne/pixabay.com