Pflegezusatzversicherung Vergleich

Die Pflegeversicherung Spezialisten informieren über den aktuellen Pflegezusatzversicherung Vergleich 2018

Pflegezusatzversicherung Vergleich 2018 – kostenlos & unabhängig

Mit wenigen Klicks erhalten Sie Ihre persönliche Übersicht der besten Pflegetagegeldtarife.


Die besten Pflegeversicherungstarife 2018 im direkten Vergleich!

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Die Mehrheit der Deutschen sieht sich für den Pflegefall laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ nicht ausreichend abgesichert. Das zeigt eine repräsentative Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Die Umfrage ergab, dass sich 56 Prozent aller Befragten für den Pflegefall nicht ausreichend versichert fühlen. Dabei schätzen 63 Prozent aller Befragten ihr Risiko, im Alter pflegebedürftig zu werden, auf 50 Prozent oder mehr ein. Doch weniger als ein Viertel der befragten Männer und etwa 13 Prozent der Frauen haben sich den Angaben zufolge privat dafür versichert. 77 Prozent der Umfrageteilnehmer glauben, dass die gesetzliche Pflichtversicherung die Kosten einer Pflege nicht vollständig deckt.

Entwicklung der Anzahl der Pflegebedürftigen (in Mio)

2015 (2,66 Mio)
2020 (2,85 Mio)
2030 (3,31 Mio)
2040 (3,64 Mio)
2050 (4,36 Mio)

Quelle:google public data

Unser Pflegezusatzversicherung Vergleich

Da sich viele Kunden schon gerne im Vorfeld unserer Beratung einen Überblick über die aktuellen Pflegetarife verschaffen möchten, stellen wir Ihnen gerne unseren komfortablen Pflegezusatzversicherung Vergleich zur Verfügung. Sie erhalten hier  schnell und einfach eine Übersicht der für Sie relevante Pflegetarife mit dem jeweils besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Dabei werden auch die aktuellen Testsieger aus StiftungWarentest, Öktotest und Focus-Money verglichen. Sie können die Ergebnisse einfach auf Knopfdruck gegenüberstellen und Sie sehen auf einen Blick die maßgeblichen Unterschiede der jeweiligen Pflegeversicherungstarife. Als Besonderes herausheben möchten ich den Krankheitsfilter. Hier können Sie Krankheiten und Diagnosen anwählen und sehen im Ergebnis, ob eine Pflegeversicherung Sie ohne Einschränkung aufnimmt, individuell prüft oder sogar ablehnt.

Auf diese Leistungen sollten Sie achten!

Die folgende Aufstellung zeigt Ihnen die wichtigsten Leistungsbausteine, die für einen Pflegezusatzversicherung Vergleich notwendig sind – auch damit Sie nicht Äpfel“ mit „Birnen“ vergleichen:

einfacher Leistungsnachweis

Die private Pflegezusatzversicherung übernimmt die Beurteilung der Einstufung des Pflegegrades durch den medizinischen Dienst, bei gesetzlichen Krankenversicherten und medicproof bei privat Krankenversicherten. Die private Pflegezusatzversicherung kann bei einem „einfachen Leistungsnachweis“ die Beurteilung nicht durch einen eigenen Amtsarzt außer Kraft setzten oder überprüfen lassen.

gleiche Leistung im der stationären Pflege

In der stationären Pflege sind die durch die pflegebedürftige Person zu zahlenden Restkosten konstant und unabhängig vom festgestellten Pflegegrad.

Leistung ab Pflegegrad 2

Mit dem Pflegegrad 1 ist eine Leistungsstufe entwickelt worden, die schon viel früher als die bekannte Pflegestufe 1 ansetzt. Hier können schon Personen Pflegeleistungen erhalten, die zwar schon in Ihrer Selbstständigkeit beeinträchtigt sind, ab noch keinen erheblichen Unterstützungsbedarf haben. Hier ist die finanzielle Lücke noch nicht existenziell. Daher priorisieren wir in einer „Standard“ Absicherung erst die Pflegeleistung ab dem Pflegegrad 2.

Beitragsbefreiung im Leistungsfall

Viele Versicherer bieten eine Beitragsbefreiung schon ab dem Pflegegrad 1 an. Diese Leistung wird vom Kunden immer wieder angefragt. Alternativ kann die Beitragsbefreiung auch durch eine entsprechend höhere Pflegeleistung in den einzelnen Pflegegraden kompensiert werden. Daher halten wir diesen Leistungsbaustein für „entbehrlich“!

Dynamik

Die Dynamik beschreibt die Möglichkeit Ihre Pflegeleistungen ohne erneute Gesundheitsprüfung anzupassen. Gerade wenn die Pflegebedürftigkeit noch weiter Zukunft liegt, nagt die Inflation an den Leistungen. Wer zum Beispiel vor 15 Jahren guten Gewissens eine Pflegeversicherung mit 900 € in der Pflegestufe 3 abgesichert hat, wird heute damit bei weitem nicht hinkommen. Die meisten Versicherungen haben unterschiedliche Dynamiksätze und Zeiträume. Bei manchen hat der Kunde das Recht jedes Jahr zu erhöhen, bei anderen nur alle 3 Jahre und das auch mit unterschiedlichen Dynamiksätzen. Viele wichtiger ist aber die Möglichkeit bis ins hohe Alter die Dynamisierung zu erlauben. Bei manchen Anbietern ist schon mit 65 Jahren Schluss, bei anderen gibt es keine Altersgrenze! Wir empfehlen daher Pflegezusatzversicherungstarife mit einer möglichsten hohen Altersgrenze in der Dynamik – idealerweise ohne Altersgrenze.

geschlossene Gesundheitsfragen

Vor jedem Pflegezusatzversicherungsvertrag werden die Gesundheitsfragen gestellt. Diese sind bei jedem Versicherer sehr unterschiedlich. Gerade für Personen, mit leichten bis mittleren chronische Erkrankungen, ist häufig schwierig eine Pflegezusatzversicherung zu finden, die Sie aufnimmt.

Weshalb sollten Sie vergleichen?

Wie heißt es im Volksmund „Wer vergleicht, der spart“. Durch unseren Pflegezusatzversicherung Vergleich können Sie leicht bis zu 50% Beitrag sparen und das bei nahezu identischen Leistungen. Warum ist das so?

Das hängt größtenteils mit der Firmenpolitik der einzelnen Gesellschaften und Ihren Pflegetarifen ab. So möchte die eine Gesellschaft primär junge Kunden haben und kalkuliert die Beiträge entsprechend günstig. Dagegen ist der Beitrag bei einer älteren Altersgruppe überproportional hoch. Andere Gesellschaften machen das umgekehrt!

Weshalb soll ich eine private Pflegezusatzversicherung abschließen?

  • Weil es in jeder Familie statistisch gesehen zu einem Pflegefall kommt.
  • Weil der Staat nur etwa ein Drittel der tatsächlichen Pflegekosten deckt.
  • Weil Kinder für die Pflegekosten ihrer Eltern nicht aufkommen sollten.
  • Weil die Finanzierungslücke geschlossen wird.
  • Weil aus einem Pflegefall kein Sozialfall werden darf.
  • Weil die durchschnittliche Pflegedauer 6,7 Jahre beträgt
  • Weil in der stationären Pflege die durchschnittlich Eigenkosten mtl. 2.800,- € mtl. betragen

Daher stellt sich die Frage: Weshalb soll ich das finanzielle Risiko von ca. 168.000,-€* selber tragen, wenn es durch einen relativ kleinen mtl. Beitrag auslgelagert werden kann?

*) 5 Jahre stationäre Pflege bei 2.800,-€ Eigenanteil

Angenommen unsere pflegebedürftige Person kann mtl. 700,-€ aus eigenen finanziellen Mitteln stemmen. Dann müssen für die stationäre Pflege noch 2.100,- Euro abgesichert werden. Das kostet im TOP-Tarif der Allianz (PZTB03) je nach Alter folgenden Beitrag:

Altermtl. Beitrag
10 Jahre9,52 €
20 Jahre9,52 €
30 Jahre35,07 €
40 Jahre53,76 €
50 Jahre84,14 €
60 Jahre138,53 €
65 Jahre182,35 €

(Stand 2018)

Weshalb jetzt abschließen?

Leider werden beim Antrag zur Pflegezusatzversicherung Gesundheitsfragen gestellt. Diese fallen je nach Gesellschaft und Tarif sehr unterschiedlich aus. Je nach Gesundheitszustand können die Versicherungen den Antrag ablehnen. Dies hätte zur Konsequenz, dass die hohen Restkosten im Pflegefall von Ihnen persönlich zu tragen wären. Bei einer durchschnittlichen Pflegedauer von ca. 6,9 Jahren sprechen wir hier von zusätzlichen Pflegekosten in Höhe ca. 97.000,-€. Daher lässt grundsätzlich folgender Grundsatz festlegen:

Je gesünder und jünger Sie sind, desto günstiger ist für Sie der Beitrag zur Pflegezusatzversicherung

Die Alternative – Der  Pflege Bahr

Wenn Sie im Pflegezusatzversicherung Vergleich feststellen, dass Aufgrund von Vorerkrankungen, eine Pflegezusatzversicherung nicht möglich ist, empfehlen wir den staatlich geförderten Pflege Bahr. Durch die gesetzlichen Vorgaben werden keinerlei Gesundsheitsfragen gestellt. Jede Person, die noch keinen Antrag auf Pflegebedürftigkeit gestellt hat, ist grundsätzlich versicherbar. Alle dazugehörigen wichtigen Informationen finden Sie auf unser Expertenseite zum: Pflege Bahr Vergleich

Leistungen der gesetzliche Pflegeversicherung 2018

neue Art der Begutachtung

Die neue Art der Begutachtung (NBA) eines Pflegegrades bewirkt unter anderem, dass demenziell erkrankte Personen gleichberechtigt beurteilt werden. Die Beurteilung wird für gesetzlich Krankenversicherte durch den Medizinischen Dienst (MDK) und für privat Krankenversicherte durch „Medicproof“ durchgeführt. Die Beurteilung wird in 6 unterschiedlichen Bereichen (Module) vorgenommen.  Für jedes Modul werden Punkte vergeben, die anschließend gewertet und addiert werden. Die Summe der Punkte ergibt dann den jeweiligen Pflegegrad.

Neue Pflegegrade

Durch die Pflegrade wird es in Deutschland ca. 500.000 zusätzliche Personen geben, die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung beziehen können. Insbesondere Personen mit chronischen Erkrankungen oder einem Schlaganfall haben die Möglichkeit sich beurteilen zu lassen und erhalten unter Umständen schon den Pflegegrad 1.

Mehr Leistung

Durch die Pflegereform werden die Leistungen der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung teilweise deutlich angehoben. Insbesondere in den unteren Pflegegraden erhalten pflegebedürftige Personen im ambulanten Bereich eine höhere Leistung.

Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung:

PflegegradPflegegeld (ambulant)Pflegesachleistung (ambulant)Stationäre Pflege
Pflegegrad 1125 €*125 €
Pflegegrad 2316 €698 €770 €
Pflegegrad 3545 €1.298 €1.262 €
Pflegegrad 4728 €1.612 €1.775 €
Pflegegrad 5901 €1.995 €2.005 €

*) der Geldbetrag, der für die Erstattung von Betreuungs- und Entlastungsleistungen zur Verfügung steht.

Was bedeutet:

Pflegegeld

Das Pflegegeld ist eine Leistung aus der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung, die bezahlt wird, wenn zum Beispiel Angehörige die zu pflegende Person betreuen. Beim reinen Pflegegeld ist kein Nachweis der Kosten notwendig. Das Pflegegeld wird monatlich ausbezahlt und ist grundsätzlich eine steuerfreie Einnahme.

Pflegesachleistung

Die Pflegesachleistung ist eine der wichtigsten Leistungspositionen der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung. Bei der Pflegesachleistung übernehmen professionelle Pflegekräfte (ambulanter Pflegedienst) die Grundpflege und die hauswirtschaftliche Versorgung. Die Pflegekasse rechnet direkt mit dem ambulanten Pflegedienst ab.

Kombination

In vielen Fällen ist auch eine Kombination aus Pflegegeld, Pflegesachleistungen und Tagespflege sinnvoll. Zum Beispiel können die Angehörigen die hauswirtschaftliche Versorgung übernehmen, während der ambulante Pflegedienst die Grundpflege übernimmt. Die Kombination aus Pflegegeld und Pflegesachleistung, darf dabei 100% nicht übersteigen. Die Tages- oder Nachtpflege kann seit dem 01. Januar 2015 zusätzlich in vollem Umfang in Anspruch genommen werden.

Vollstationäre Pflege

In der vollstationären Pflege verrechnet die gesetzlichen Pflegekasse die Pflegeleistungen direkt mit dem Pflegeheim. Die pflegebedürftige Person hat dann noch den sogenannten einrichtungseinheitlichen Selbstbehalt, die Verpflegungskosten, sowie die Instandhaltungskosten (Kaltmiete) selbst zu tragen. Der einrichtungseinheitliche Selbstbehalt, soll laut dem Gesetzgeber im Bundesdurchschnitt 580,-€ mtl. betragen.

Die unterschiedlichen Pflegegrade im Detail

Mit dem neuen Prüfungsverfahren NBA (Neues Begutachtungsassessment) wird der Antragsteller anhand eines Fragenkataloges auf den Grad der Selbstständigkeit überprüft. Der Grad der Selbstständigkeit wird dabei nach einem Punktesystem in 6 unterschiedlichen Bereichen (Module) ermittelt. Je höher der Grad Selbständigkeit ist, desto weniger Punkte erhält der Antragsteller.

Pflegegrad 1

Der Pflegegrad 1 wurde bisher nach den alten Pflegestufensystem nicht berücksichtigt. Daher haben viele Personen, durch eine neue Begutachtung (NBA)  des Medizinischen Dienstes-MDK (bei gesetzliche Krankenversicherten) und medicproof (bei privat krankenversicherten) den Pflegegrad 1 zu reichen. Den Pflegegrad 1 erhält der Antragsteller, wenn der Gutachter eine Mindestpunktzahl von 12,5 Punkten bestätigt.

In den meisten Fällen werden Personen mit Pflegegrad 1  körperlich und geistig recht noch beweglich sein – Ihnen testiert  der  Gutachter eine:

geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Für den Pflegegrad 1 erhalten Sie folgende Leistungen aus der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung:

  • 125,-  mtl. – für die Erstattung von Betreuungs- und Entlastungsleistungen
  • bis zu 4.000,-€ Zuschuss für altersgerechte Wohnraumanpassungen (einmalig)
  • 18,36 € mtl. Zuschuss für technische Hilfsmittel
  • 40,-€ Pauschalförderung zum Verbrauch bestimmter Hilfsmittel
  • kostenlose Beratungen und Pflegekurse

Pflegegrad 2

Um den Pflegegrad 2 zu erhalten, dem Antragsteller bei der Begutachtung eine Punktzahl zwischen 27 und < 47,5 Punkten ermittelt werden. Ihnen testiert der Gutachter eine:

erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Für den Pflegegrad 2 erhalten Sie folgende Leistungen aus der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung:

  • 125,-€ mtl. Entlastungsbeitrag für Betreuungs- und Entlastungsleistungen
  • 316,- €  mtl. als Pflegegeld (Angehörigenpflege)
  • 689,- € mtl. Pflegesachleistung (Pflege durch ambulanten Pflegedienst)
  • 689,-€ mtl. in der teilstationären Pflege
  • 770,-€ mtl. für die vollstationäre Pflege
  • bis zu 4.000,-€ Zuschuss für altersgerechte Wohnraumanpassungen (einmalig)
  • 18,36 € mtl. Zuschuss für technische Hilfsmittel
  • 40,-€ Pauschalförderung zum Verbrauch bestimmter Hilfsmittel
  • kostenlose Beratungen und Pflegekurse

Pflegegrad 3

Um den Pflegegrad 3 zu erhalten, muss dem Antragsteller bei der Begutachtung eine Punktzahl zwischen 47,5 und < 70 Punkten ermittelt werden. Ihnen testiert der Gutachter eine:

schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Für den Pflegegrad 3 erhalten Sie folgende Leistungen aus der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung:

  • 125,-€ mtl. Entlastungsbeitrag für Betreuungs- und Entlastungsleistungen
  • 545,- €  mtl. als Pflegegeld (Angehörigenpflege)
  • 1.298,- € mtl. Pflegesachleistung (Pflege durch ambulanten Pflegedienst)
  • 1.298,-€ mtl. in der teilstationären Pflege
  • 1.262,-€ mtl. für die vollstationäre Pflege
  • bis zu 4.000,-€ Zuschuss für altersgerechte Wohnraumanpassungen (einmalig)
  • 18,36 € mtl. Zuschuss für technische Hilfsmittel
  • 40,-€ Pauschalförderung zum Verbrauch bestimmter Hilfsmittel
  • kostenlose Beratungen und Pflegekurse

Pflegegrad 4

Um den Pflegegrad 4 zu erhalten, muss dem Antragsteller bei der Begutachtung eine Punktzahl zwischen 70 und 90 Punkten ermittelt werden. Ihnen testiert der Gutachter eine:

schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Für den Pflegegrad 4 erhalten Sie folgende Leistungen aus der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung:

  • 125,-€ mtl. Entlastungsbeitrag für Betreuungs- und Entlastungsleistungen
  • 728,- € mtl. als Pflegegeld (Angehörigenpflege)
  • 1.612,- € mtl. Pflegesachleistung (Pflege durch ambulanten Pflegedienst)
  • 1.612,-€ mtl. in der teilstationären Pflege
  • 1.775,-€ mtl. für die vollstationäre Pflege
  • bis zu 4.000,-€ Zuschuss für altersgerechte Wohnraumanpassungen (einmalig)
  • 18,36 € mtl. Zuschuss für technische Hilfsmittel
  • 40,-€ Pauschalförderung zum Verbrauch bestimmter Hilfsmittel
  • kostenlose Beratungen und Pflegekurse

Pflegegrad 5

Um den Pflegegrad 5 zu erhalten, muss dem Antragsteller bei der Begutachtung eine Punktzahl zwischen 90 und <100 Punkten ermittelt werden. Ihnen testiert der Gutachter eine:

schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen für die pflegerische Versorgung

Für den Pflegegrad 1 erhalten Sie folgende Leistungen aus der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung:

  • 125,-€ mtl. Entlastungsbeitrag für Betreuungs- und Entlastungsleistungen
  • 901,- € mtl. als Pflegegeld (Angehörigenpflege)
  • 1.995,- € mtl. Pflegesachleistung (Pflege durch ambulanten Pflegedienst)
  • 1.995,-€ mtl. in der teilstationären Pflege
  • 2.005,-€ mtl. für die vollstationäre Pflege
  • bis zu 4.000,-€ Zuschuss für altersgerechte Wohnraumanpassungen (einmalig)
  • 18,36 € mtl. Zuschuss für technische Hilfsmittel
  • 40,-€ Pauschalförderung zum Verbrauch bestimmter Hilfsmittel
  • kostenlose Beratungen und Pflegekurse

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Fazit -Pflegezusatzversicherung Vergleich:

Der Gesetzgeber hat mit dem Pflegestärkungsgesetz II die finanzielle Situation für Pflegebedürftige spürbar verbessert. Das oft kritisierte „Alte Beurteilungssystem“ mit dem minutiösen Aufaddieren von Pflegeleistungskomplexen wurde abgelöst. Seit dem 0.101.2017 werden durch die Gutachter des medizinischen Dienstes (MDK) nur noch der Grad Selbstständigkeit festgestellt. Finanziell profitieren insbesondere demenziell erkrankte Personen – Sie werden Personen mit körperlichen Einschränkungen in der Beurteilung gleichgestellt.

Um so wichtiger ist zu wissen, dass die gesetzliche Pflegeversicherung eine „Teilkaskolösung“ bleibt. Die pflegebedürftige Person muss einen wesentlichen Teil der Pflegekosten aus eigenen Mitteln bezahlen. Eine zusätzliche private Absicherung bleibt unabdingbar. Soll zum Beispiel ein Pflegeheim bezahlt werden, dann beläuft sich die monatliche Finanzierungslücke auf 2.000,-€ und mehr.

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