Aktuelle Informationen zur privaten Pflegeversicherung für Beamte erhalten Sie hier. Kostenloser Pflegeversicherung Vergleich!

Dienstunfähigkeitsversicherung für Polizeianwärter

Die Pflegeversicherung Spezialisten informieren : Dienstunfähigkeitsversicherung für PolizeianwärterWeshalb die Dienstunfähigkeitsversicherung für Polizeianwärter so wichtig ist!

Die Dienstunfähigkeitsversicherung ist neben der Krankenversicherung und der privaten Haftpflichtversicherung, eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. Die Gefahr einer Dienstunfähigkeit ist auf keinen Fall zu unterschätzen. Insbesondere unsere Polizeikräfte, unterliegen jeden Tag außerordentlichen körperlichen und psychischen Herausforderungen.

Die Zahl der Herz-Kreislauf-Krankheiten, Schäden an Muskeln und Knochen, Erkrankungen der Wirbelsäule, Krebs oder psychischen Belastungen ist so hoch wie nie zuvor. Meistens führen diese Krankheiten dann dazu, dass man vorzeitig in den Ruhestand entlassen werden muss.

Dienstunfähigkeit bedeutet, dass ein Beamter oder Polizist wegen eines körperlichen Gebrechens oder wegen Schwächung der körperlichen und geistigen Kräfte nicht mehr dauerhaft seinen dienstlichen Pflichten nachkommen kann. Die Dienstunfähigkeit wird im § 44 Bundesbeamtengesetz (BBG) geregelt.

Jetzt die besten Dienstunfähigkeitsversicherungen vergleichen:

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Eine Dienstunfähigkeitsversicherung nur mit der richtigen DU-Klausel!
Die Wahl der richtigen Dienstunfähigkeitsversicherung ist für jeden Beamten außerordentlich wichtig. Während bei einem Verwaltungsbeamten die Absicherung der allgemeinen Dienstunfähigkeit noch ausreicht (allgemeine DU-Klausel), benötigen Vollzugsbeamte zusätzlich eine Absicherung der beschränkten oder speziellen Dienstunfähigkeit (Vollzugsklausel).

Polizeianwärter haben keinen Schutz bei Dienstunfähigkeit

Polizeianwärter sind „Beamte auf Probe“ und haben in der Regel keinen Versorgungsanspruch bei Dienstunfähigkeit. Der Betroffene wird entlassen (Ausnahme Dienstunfall). Dies führt in der Regel zum Verlust aller beamtenrechtlichen Versorgungsansprüche. Es erfolgt eine Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung. Diese prüft, ob eine Wartezeit von mindestens fünf Jahren erfüllt ist und ob eine sogenannte Erwerbsminderung vorliegt. Das ist in der Regel nicht der Fall.
Bei „Beamten auf Lebenszeit“ besteht ein Anspruch auf Mindestversorgung erst nach 5 Dienstjahren. Wenn Polizisten während Ihrer aktiven Dienstzeit dienstunfähig werden, wächst Ihr Ruhegehalt (Pension) nicht weiter. Daher ist sinnvoll die Dienstunfähigkeitsversicherung mit einer dynamischen Rente zu koppeln.

Versorgungslücke bei Polizeianwärtern

Wichtige Leistungen einer Dienstunfähigkeitsversicherung

Dynamische Entwicklung der Absicherung in Abhängigkeit der Versorgungslücke

  • geringe Beiträge in den ersten fünf Jahren
  • Hohe Dienstunfähigkeitsrente in den ersten Dienstjahren
  • spezielle Dienstunfähigkeits-Klausel für Vollzugsbeamte
  • Kombination mit Altersrente
  • Bei Dienstunfähigkeit sollte eine jährliche Anpassung der Altersrente durch die Vereinbarung einer Leistungsfalldynamik von 10% übernommen werden

Was unterscheidet die Dienstunfähigkeit von der Berufsunfähigkeit?

Berufsunfähigkeit
  • Definition durch Versicherungsbedingungen
  • Unveränderlich während der Vertragslaufzeit
  • Leistung ab 50% bedingungsgemäßer Berufsunfähigkeit
  • Prognosezeitraum abhängig von den Versicherungsbedingungen
  • Feststellung in der Regel durch behandelnden oder vom Versicherer beauftragten Arzt
Dienstunfähigkeit
  • Gesetzliche Regelung durch Beamtenversorgungsgesetz
  • Änderung während der Dienstzeit; Änderung der Versorgungsgesetze
  • Es gibt keine 50%-Grenze
  • Krankheitsbedingte, dauerhafte Unerfüllbarkeit der Dienstpflichten
  • Entscheidung durch den Dienstherrn auf Basis des ärztlichen Gutachtens (Amtsarzt)

Fazit Dienstunfähigkeitsversicherung für Polizeianwärter

Es gibt viele Versicherer, die eine Dienstunfähigkeitsversicherung anbieten. Achten Sie insbesondere auf den Einschluss der „Speziellen Dienstunfähigkeitsklausel“. Wir stellen Ihnen gerne die besten Anbieter vor. Bevor Sie eine Dienstunfähigkeitsversicherung abschließen. sollten Sie auch die Pflegepflichtversicherung für Polizeianwärter abgeschlossen haben. Diese müssen Sie innerhalb von drei Monaten nach Dienstantritt nachweisen!

Pflegeleistungen in der Beihilfe

Die Pflegeversicherung Spezialisten informieren : Pflegeleistungen in der BeihilfeBeihilfeänderungen des Bundes und der Länder zum 01.01.2017 aufgrund der Pflegereform. Hier stellen wir Ihnen die einzelnen Pflegeleistungen in der Beihilfe vor.
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Pflegepflichtversicherung für Polizeianwärter

Die Pflegeversicherung Spezialisten informieren: Eine Pflegepflichtversicherung für Polizeianwärter muss grundsätzlich nachgewiesen werden!Eine Pflegepflichtversicherung für Polizeianwärter und Polizisten ist gesetzlich vorgeschrieben. Innerhalb einer Frist von drei Monaten muss diese nachgewiesen werden. Eine private Pflegeversicherung für Polizeianwärter inkl. kleiner Anwartschaft kostet häufig im Monat nicht mehr als 15 Euro für einen jungen Polizisten.


Jetzt die besten Pflegeversicherung für Polizeianwärter vergleichen!

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Hintergrund Pflegeversicherung für Polizeianwärter

Als Polizist haben Sie Anspruch auf freie Heilfürsorge. Das Problem hierbei ist jedoch, dass Sie über die freie Heilfürsorge nicht pflegeversichert sind. Die gesetzliche Pflegeversicherung ist in Deutschland eine Pflichtversicherung. Die korrekte Bezeichnung lautet daher auch Pflegepflichtversicherung.

Mit Dienstbeginn als Polizist mit freier Heilfürsorge müssen Sie eine Pflegepflichtversicherung nachweisen

Die Pflegepflichtversicherung für Polizeianwärter ist nicht mit einer Pflegezusatzversicherung zu verwechseln. Letztere ergätz die gesetzliche Grundleistung und ist keine gesetzliche Pflichtversicherung. Mangels spezieller Kenntnisse bei der Beratung von Polizisten kommt es leider immer wieder vor, dass junge Polizisten bei privaten Versicherern eine Pflegezusatzversicherung verkauft bekommen, obwohl sie eine Pflegepflichtversicherung benötigen. Die Folgen sind u.U. sehr teuer, denn der so versicherte Polizist begeht eine Ordnungswidrigkeit, welche mit einem Bußgeld von bis zu 2.500 € geahndet werden kann. Eine Pflegepflichtversicherung für Polizeianwärter ist schon für unter 5,-€ mtl. zu bekommen.

Wer bekommt Beihilfe – wer Heilfürsorge?

Je nach Bundesland und Tätigkeit erhalten Sie als Polizeibeamter oder Polizeianwärter die freie Heilfürsorge bzw. sind Beihilfeberechtigt. Die Einzelheiten können Sie der folgenden Tabelle entnehmen!

Bund

Polizeibeamte: Heilfürsorge

Polizeianwärter: Heilfürsorge

Bad Württemberg

Polizeibeamte: Heilfürsorge

Polizeianwärter: Heilfürsorge

Bayern

Polizeibeamte: Beihilfe

Polizeianwärter: Heilfürsorge nur für Bereitschaftspolizei

Berlin

Polizeibeamte: Beihilfe

Polizeianwärter: Heilfürsorge nur für Schutzpolizei im mittleren Dienst

Brandenburg

Polizeibeamte: Beihilfe

Polizeianwärter: Heilfürsorge

Bremen

Polizeibeamte: Heilfürsorge

Polizeianwärter: Heilfürsorge

Hamburg

Polizeibeamte: Heilfürsorge

Polizeianwärter: Heilfürsorge

Hessen

Polizeibeamte: Beihilfe

Polizeianwärter: Beihilfe

Mecklenburg-Vorpommern

Polizeibeamte: Heilfürsorge

Polizeianwärter: Heilfürsorge

Niedersachsen

Polizeibeamte: Beihilfe

Polizeianwärter: Beihilfe

Nordrhein-Westfalen

Polizeibeamte: Heilfürsorge

Polizeianwärter: Heilfürsorge

Rheinland-Pfalz

Polizeibeamte: Beihilfe

Polizeianwärter: Beihilfe

Saarland

Polizeibeamte: Beihilfe

Polizeianwärter: Beihilfe

Sachsen

Polizeibeamte: Heilfürsorge

Polizeianwärter: Heilfürsorge

Sachsen-Anhalt

Polizeibeamte: Heilfürsorge

Polizeianwärter: Heilfürsorge

Schleswig-Holstein

Polizeibeamte: Heilfürsorge

Polizeianwärter: Heilfürsorge

Thüringen

Polizeibeamte: Beihilfe

Polizeianwärter: Heilfürsorge

Kleine und große Anwartschaft

Für Personen mit Anspruch auf Heilfürsorge empfiehlt sich eine Anwartschaftsversicherung auf die später benötigten Beihilfetarife abzuschließen. Denn spätestens zum dem Ende der Dienstzeit endet auch die freie Heilfürsorge. Es folgt der Übergang in die Beihilfe. Wir unterscheiden zwischen der kleinen Anwartschaft und der großen Anwartschaft.

Die kleine Anwartschaftsversicherung:

  • Der Versicherte hat nach Ende der Heilfürsorge Anspruch auf die Umstellung in einen Beihilfe-Tarif.
  • Der Gesundheitszustand wird „eingefroren“. Das heißt, dass während der Anwartschaftsversicherung entstandene Krankheiten und Unfallfolgen mitversichert sind.
  • Das Alter wird nicht „eingefroren“  Das heißt, der Beitrag bei der Umstellung in einen Beihilfe-Tarif wird mit dem dann erreichten Lebensalter ermittelt. -> in Zukunft teuer
  • Die Dauer der Anwartschaftsversicherung wird auf die Wartezeiten angerechnet.

Die große Anwartschaftsversicherung:

  • Der Versicherte hat nach Ende der Heilfürsorge Anspruch auf dier Umstellung in einen Beihilfe-Tarif.
  • Der Gesundheitszustand wird „eingefroren“. Während der Anwartschaftsversicherung entstandene Krankheiten und Unfallfolgen sind mitversichert.
  • Das Alter wird „eingefroren“  Das heißt, der Beitrag bei der Umstellung in einen Beihilfe-Tarif wird mit dem Eintrittsalter der großen Anwartschaft  ermitttelt.  -> in Zukunft günstig
  • Die Dauer der Anwartschaftsversicherung wird auf die Wartezeit angerechnet.
  • Vorhandene Alterungsrückstellungen werden beitragsmindernd angerechnet.

Ohne bestehende Anwartschaft auf später benötigte Beihilfetarife bleibt i. d. R. nur noch die Aufnahme in den Basistarif für Beihilfeberechtigte. Das bedeutet: geringere Leistungen und ggf. höhere Beiträge.

Unsere Empfehlung:

Für Polizeianwärter empfehlen wir zu Beginn der Ausbildung die kleine Anwartschaft – für einen Euro mtl. Nach der Ausbildung kann die kleine Anwartschaft dann in die große Anwartschaft umgewandelt werden.

 

Dienstunfähigkeitsversicherung für Polizeianwärter

Die Dienstunfähigkeitsversicherung ist neben der Krankenversicherung und der privaten Haftpflichtversicherung, eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. Die Gefahr einer Dienstunfähigkeit ist auf keinen Fall zu unterschätzen. Insbesondere unsere Polizeikräfte, unterliegen jeden Tag außerordentlichen körperlichen und psychischen Herausforderungen.

Pflege Bahr für Polizeianwärter

Als Polizist und Polizeianwärter haben Sie grundsätzlich Anspruch auf die Förderung des sogenannten Pflege Bahr. Der Pflege Bahr ist eine ergänzende Pflegeversicherung. Da die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung die tatsächlichen Kosten im Pflegefall nicht abdeckt, ist eine ergänzende Pflegezusatzversicherung notwendig. Hier kommen Sie zu unserem kostenlosen Pflege Bahr Vergleich.

Freie Heilfürsorge

Bei der (Freien) Heilfürsorge handelt es sich um eine besondere Form der Fürsorge des Dienstherrn (Bund oder Land) gegenüber seinen Beamten. Heilfürsorge wird speziell denjenigen Berufsgruppen gewährt, deren Tätigkeit besonders risikoreich und gefährlich ist.

allgemeine Informationen zur freien Heilfürsorge:

  • Die Heilfürsorge der Bundespolizei ist keine gesetzliche Krankenkasse, sondern fällt unter die sonstigen Kostenträger.
  • Die Heilfürsorge wird als Sachleistung gewährt.
  • Heilfürsorgeberechtigte der Bundespolizei sind keine Privatpatienten.
  • Die Heilfürsorge unterliegt nicht der Budgetierung.
  • Die Heilfürsorge ist keine Familienversicherung.

Die freie Heilfürsorge bietet für bestimmte Personengruppen eine kostenlose und umfassende Gesundheitsvorsorge. Diese beinhaltet unter anderem:

  • Vorbeugende Gesundheitsfürsorge,
  • ärztliche Behandlung im Krankheitsfall
  • bei Schwangerschaft und Entbindung Betreuung durch einen Arzt, eine Hebamme oder einen Entbindungspfleger
  • zahnärztliche Behandlung einschließlich Zahnersatz
  • Behandlung im Krankenhaus
  • Behandlung in medizinischen Rehabilitationseinrichtungen
  • Versorgung mit Arznei- und Verbandmitteln sowie Heil- und Hilfsmitteln und
  • Behandlung im Ausland.

Diese Personengruppen haben Anspruch auf freie Heilfürsorge:

  • Polizisten des Bundes und der meisten Länder,
  • Beamte im Einsatzdienst der Berufsfeuerwehren und bei Landesfeuerwehrschulen,
  • Justizvollzugsbeamte und
  • Soldaten

aktuelle Beihilfesätze

Die Pflegeversicherung Spezialisten informieren über die Beihilfesätze Beamte

Da Pensionäre nur 70% Beihilfe gewährt bekommen, müssen die restlichen 30% privat versichert werden. Diesen Schutz bieten private Krankenversicherungen an und erheben hierfür Beiträge, die deutlich unter denen der gesetzlichen Kassen liegen.

Aufnahmefähig in der privaten Krankenversicherung sind aber nur Personen, die frei von nennenswerten Vorerkrankungen sind.

Eine kleine Anwartschaft garantiert den Polizisten nach Ende Ihrer Dienstzeit die Aufnahme in den benötigten Schutz ohne erneute Gesundheitsprüfung – also auch bei vorliegen schwerer Erkrankungen. Da sicher niemand seinen Gesundheitszustand in 4, 8 oder 12 Jahren sicher vorhersehen kann, ist die Kombination der Pflegepflichtversicherung mit einer kleinen Anwartschaft die für Polizisten die beste Wahl.

Der Gewerkschaft der Polizei empfiehlt seinen Mitgliedern bereits zu Beginn der Dienstzeit diesen Versicherungsschutz einzurichten. Ebenso sieht die Empfehlung des Verteidigungsministeriums aus.

Fazit – Pflegepflichtversicherung für Polizeianwärter

Die freie Heilfürsorge bietet keine hundertprozentige Absicherung. So können bei Zahnersatz  oder Sehhilfen oder bei Urlauben im Ausland Versorgungslücken entstehen. Diese können Sie aber einfach und günstig durch eine Zusatzversicherung abdecken

Mit dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst haben Polizisten Anspruch auf Beihilfe und müssen den verbleibenden Teil der Krankheitskosten über eine private Krankenversicherung absichern

Die freie Heilfürsorge erstreckt sich nicht auf Familienmitglieder. Die Familienmitglieder eines Polizisten sind unter bestimmten Voraussetzungen auch beihilfeberechtigt. Da hier keine 100% Leistung im Krankheitsfall besteht, sollte auch für beihilfeberechtige Familienmitglieder eine Anwartschaft abgeschlossen werden.

Zum Kontaktformular:

Pflegepflichtversicherung für Soldaten

Die Pflegeversicherung Spezialisten informieren: Eine Pflegepflichtversicherung für Soldaten muss grundsätzlich nachgewiesen werden!Eine Pflegepflichtversicherung für Soldaten ist gesetzlich vorgeschrieben. Innerhalb einer Frist von drei Monaten muss diese nachgewiesen werden. Eine private Pflegeversicherung für Soldaten inkl. kleiner Anwartschaft kostet häufig im Monat nicht mehr als 15 Euro für einen jungen Soldaten. Bitte füllen Sie folgendes Formular aus – wir erstellen Ihnen unverbindlich und kostenlos einen Vergleich der besten Pflegepflichtversicherungen für Soldaten!


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Geburtsdatum:

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Hintergrund Pflegepflichtversicherung für Soldaten

Als Soldat der Bundeswehr haben Sie Anspruch auf freie Heilfürsorge und werden über den Sanitätsdienst der Bundeswehr versorgt. Das Problem  ist jedoch, dass Sie als Zeitoldat nicht über den Bund pflegeversichert sind. Die gesetzliche Pflegeversicherung ist in Deutschland eine Pflichtversicherung. Die korrekte Bezeichnung lautet daher auch Pflegepflichtversicherung.

Mit Dienstbeginn als Soldat auf Zeit oder Berufssoldat müssen Sie eine Pflegepflichtversicherung nachweisen

Die Pflegepflichtversicherung für Soldaten ist nicht mit einer Pflegezusatzversicherung zu verwechseln. Letztere stockt nur die gesetzliche Grundleistung auf und ist keine gesetzliche Pflichtversicherung. Mangels spezieller Kenntnisse bei der Beratung von Soldaten kommt es leider immer wieder vor, dass junge Zeitsoldaten bei privaten Versicherern eine Pflegezusatzversicherung verkauft bekommen, obwohl sie eine Pflegepflichtversicherung benötigen. Die Folgen sind u.U. sehr teuer, denn der so versicherte Soldat begeht eine Ordnungswidrigkeit, welche mit einem Bußgeld von bis zu 2.500 € geahndet werden kann.

Pflege Bahr für Soldaten

Als Soldat haben Sie grundsätzlich Anspruch auf die Förderung des sogenannten Pflege Bahr. Der Pflege Bahr ist eine ergänzende Pflegeversicherung. Da die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung die tatsächlichen Kosten im Pflegefall nicht abdeckt, ist eine ergänzende Pflegezusatzversicherung notwendig. Hier kommen Sie zu unserem kostenlosen Pflege Bahr Vergleich.

Freie Heilfürsorge

Bei der (Freien) Heilfürsorge handelt es sich um eine besondere Form der Fürsorge des Dienstherrn (Bund oder Land) gegenüber seinen Beamten. Heilfürsorge wird speziell denjenigen Berufsgruppen gewährt, deren Tätigkeit besonders risikoreich und gefährlich ist. Die ärztliche Versorgung erfolgt grundsätzlich im Rahmen der unentgeltlichen truppenärztlichen Versorgung. Ein erkrankter Soldat muss demnach zuerst den diensthabenden Arzt seiner Einheit (Truppen- oder Standortarzt) aufsuchen. Erkrankt ein Soldat während seines Urlaubs in Deutschland, muss er den Truppenarzt einer erreichbaren Kaserne aufsuchen. Ausnahmen von dieser Regel sind möglich, beispielsweise bei Unfällen, plötzlichen Erkrankungen oder wenn ein Truppenarzt nicht erreichbar ist. Dann darf die Erstversorgung auch durch einen niedergelassenen Arzt oder eine Notfallambulanz erfolgen. Ebenso bei Auslandsurlauben. Für weitergehende Behandlungen, beispielsweise durch Fachärzte, ist die Überweisung des Truppenarztes erforderlich!

allgemeine Informationen zur freien Heilfürsorge:

  • Die freie Heilfürsorge des Bundes ist keine gesetzliche Krankenkasse, sondern fällt unter die sonstigen Kostenträger.
  • Die Heilfürsorge wird als Sachleistung gewährt.
  • Heilfürsorgeberechtigte des Bundes sind keine Privatpatienten.
  • Die Heilfürsorge unterliegt nicht der Budgetierung.
  • Die Heilfürsorge ist keine Familienversicherung.

Die freie Heilfürsorge bietet für bestimmte Personengruppen eine kostenlose und umfassende Gesundheitsvorsorge. Diese beinhaltet unter anderem:

  • Vorbeugende Gesundheitsfürsorge,
  • ärztliche Behandlung im Krankheitsfall
  • bei Schwangerschaft und Entbindung Betreuung durch einen Arzt, eine Hebamme oder einen Entbindungspfleger
  • zahnärztliche Behandlung einschließlich Zahnersatz
  • Behandlung im Krankenhaus
  • Behandlung in medizinischen Rehabilitationseinrichtungen
  • Versorgung mit Arznei- und Verbandmitteln sowie Heil- und Hilfsmitteln und
  • Behandlung im Ausland.

Diese Personengruppen haben Anspruch auf freie Heilfürsorge:

  • Polizisten des Bundes und der meisten Länder,
  • Beamte im Einsatzdienst der Berufsfeuerwehren und bei Landesfeuerwehrschulen,
  • Justizvollzugsbeamte und
  • Soldaten

Dringend zu Empfehlen: Die Anwartschaft

Während ihrer Dienstzeit haben alle Soldaten Anspruch auf unentgeltliche truppenärztliche Versorgung. 
 Mit dem Ende der Dienstzeit endet auch die Krankenversicherung über den Bund. Es folgt eine Wiedereingliederungsphase in ein ziviles Beschäftigungsverhältnis. In dieser Übergangszeit wird der ehemalige SAZ weiter von Bund bezahlt (75% der letzten Bezüge) und er ist auch noch zu 70% über den Bund krankenversichert. Es fehlen jetzt aber 30% Versicherungsschutz. Diesen Schutz bieten private Krankenversicherungen an und erheben hierfür Beiträge, die deutlich unter denen der gesetzlichen Kassen liegen.

Aufnahmefähig in der privaten Krankenversicherung sind aber nur Personen, die frei von nennenswerten Vorerkrankungen sind.

Eine kleine Anwartschaft garantiert dem Soldaten auf Zeit nach Ende seiner Dienstzeit die Aufnahme in den dann benötigten Schutz ohne erneute Gesundheitsprüfung, also auch bei vorliegenden schweren Erkrankungen. Da sicher niemand seinen Gesundheitszustand in 4, 8 oder 12 Jahren sicher vorhersehen kann, ist die Kombination der Pflegepflichtversicherung mit einer kleinen Anwartschaft, die für Soldaten beste Wahl.

Der Deutsche Bundeswehrverband empfiehlt seinen Mitgliedern bereits zu Beginn der Dienstzeit diesen Versicherungsschutz einzurichten. Ebenso sieht die Empfehlung des Verteidigungsministeriums aus.

Die Leistungen aus der truppenärztlichen Versorgung werden vom Sanitätsdienst der Bundeswehr erbracht und umfassen grundsätzlich alle medizinisch notwendigen Leistungen. Im Notfall, per Überweisung des Truppenarztes, oder bei Auslandsurlauben kann aber anstelle eines Truppenarztes bzw. Standortarztes auch ein niedergelassener Arzt bzw. ein ziviles Krankenhaus aufgesucht werden.

Worauf Sie achten sollten:

Die truppenärztliche Versorgung bietet keine hundertprozentige Absicherung. So können bei Zahnersatz oder Sehhilfen oder bei Urlauben im Ausland Versorgungslücken entstehen. Diese können Sie aber einfach und günstig durch eine Zusatzversicherung abdecken

Mit dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst haben:

  • Berufssoldaten Anspruch auf Beihilfe und müssen den verbleibenden Teil der Krankheitskosten über eine private Krankenversicherung absichern
  • Soldaten auf Zeit Anspruch auf Beihilfe, der allerdings auf maximal 36 Monate befristet ist. Auch hier ist eine zusätzliche private Krankenversicherung erforderlich
  •  freiwillig Wehrdienst Leistende in Ihrer Vorversicherung weiter versichert

Die truppenärztliche Versorgung erstreckt sich nicht auf Familienmitglieder. Die Familienmitglieder eines Soldaten sind unter bestimmten Voraussetzungen auch beihilfeberechtigt. Da hier auch nicht 100% Leistung im Krankheitsfall besteht, sollte auch für beihilfeberechtige Familienmitglieder eine Anwartschaft abgeschlossen werden.

Sie möchten sich weiter mit den länderspezifischen Beihilfevorschriften beschäftigen – dann empfehlen wir Ihnen unsere Expertenseite : Pflegeleistung in der Beihilfe

 

Voraussetzung Pflege Bahr für Beamte

Die Pflegeversicherung Spezialisten informieren über die Voraussetzungen des Pflege Bahr für Beamte - kostenloser Pflegeversicherung VergleichDer staatlich geförderte Pflege Bahr ist besonders für Beamte geeignet. Beamte und beihilfeberechtigte Personen erhalten staatliche Förderungen beim Abschluss des Pflege Bahr. Weiterlesen

Pflegeversicherung für Beamte

 

Die Pflegeversicherung Spezialisten informieren über Tips und Tarife für Beamte

Ist eine private Pflegeversicherung für Beamte notwendig?

Aktuell werden von ca. 2,9 Mio pflegebdürftigen Menschen, ca. 2,1 Mio zuhause versorgt. Das sind über alle Pflegegrade gerechnet ca.  73% . In den unteren Pflegegraden sind es sogar über 80%.

Pflege zu Hause
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Pflege im Heim
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Soldaten, die eine Pflegepflichtversicherung benötigen klicken bitte hier:

Polizeianwärter und Polizisten, die eine Pflegepflichtversicherung benötigen klicken bitte hier:

Kosten und finanzielle Lücken im Pflegefall

Fallbeispiel Pflegegrad 2 und häusliche Pflege im ambulanten Pflegedienst:

Körperpflege: 359 €
Hilfe beim Frühstück: 163 €
Hilfe beim Toilettengang: 163 €
Einkaufen: 74 €
Wohnung aufräumen: 290 €
Wäsche waschen: 98 €
Wechseln der Bettwäsche: 31 €
Betreuung: 90 €
Anfahrtspauschale: 102 €
Monatliche Kosten gesamt: 1.370 €

Gesetzliche Pflege übernimmt: –  206,70 €
Beihilfe übernimmt: – 482,30 €
monatliche Versorgungslücke:  681 €

Übersicht  durchschnittliche Lücke im Pflegefall für Beamte:

Übersicht Pflegelücke für Beamte

Häusliche Pflegekosten in Deutschland. Quelle: Aktuelle Pflegekostenrechnern im Internet und Angaben vom Caritas-Verband Köln.   * Erstattung für Leistungen zur Entlastung des Alltages

Diese stationären Pflegekosten muss der Kunde selber tragen

Eigenanteil an pflegebedingten Diensten = 580 €   (BMG, bundeseinheitlicher Satz bzgl. Pflegedaten 2013)
Investitionskosten  = 424 €   (Pflegedatenbank.com aus 2014; Schneekloth)
Unterkunft/ Verpflegung  = 651 €   (Pflegestatistik 2016 mit den Daten aus 2013)

Die obigen durchschnittlichen Werte aus den vergangenen Jahren werden mit einem Inflationskoeffizient von 2% hochgerechnet. Der Wert von 1.790 € ist damit ein aktueller durchschnittlicher Wert für 2017. Die tatsächlichen Eigenanteile werden je Pflegeheim individuell ermittelt. Sie gelten seit 2017 unabhängig vom Pflegegrad.

Die Beihilfe beteiligt sich an den verbleibenden Kosten (=Zusätzliche Beihilfe), wenn diese einen amtsangemessenen Unterhalt übersteigen.

Zur finanziellen Absicherung im Pflegefall empfehlen wir die Verdopplung der bestehenden Pflegeleistungen!

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Zum Vergleich:


Geschlecht:

Leistung:

Leistung ab:

Leistung im Pflegegrad 5

Sonstiges

Wieviel ist Ihnen die Absicherung monatlich wert?

Welche Aussagen beschreiben Ihren Gesundheitszustand am Besten?

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Ihr persönlicher Vergleich enthält: 12 Tarife

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Welche Leistungen erhält der Beamte im Pflegefall?

  • Leistung aus der privaten Pflegepflichtversicherung PPV (nach SGB XI) – gemäß versichertem Prozentsatz der KV
  • Leistung aus der Beihilfe (analog SGB XI) – gmäß Beihilfebemessungssatz
  • Leistungen über SGB XI hinaus

Die Leistungen nach SGB XI werden anteilig von PPV und Beihilfe erbracht

Beispiel Versorgungsempfänger: 30 % von der PPV + 70 % von der Beihilfe. Über SGB XI hinaus sieht die Beihilfe weitere Leistungen vor, insbesondere weil Beamte in der Regel nicht auf die Leistungen der Sozialhilfe verwiesen werden dürfen (wird in der Regel als Verstoß gegen das Alimentationsprinzip und die Fürsorge des ehemaligen Dienstherrn bewertet, wenn keine Möglichkeit zur privaten Vorsorge bestand).

Für die Beihilfeleistungen gilt immer der Grundsatz, dass nur notwendige und wirtschaftlich angemessene Aufwendungen beihilfefähig sind

Bundes- und Landesbeihilfe

Was ist Beihilfe?

Beihilfe ist eine Geldleistung des Dienstherrn für seine Bediensteten im Rahmen der Fürsorgepflicht und ergänzt die gesundheitliche Eigenvorsorge, die die Beamten aus den laufenden Bezügen finanzieren.
Der Dienstherr beteiligt sich an den tatsächlich entstandenen Kosten im Krankheitsfall = Beihilfe.
Grundlagen hierfür sind:

  • Bundesbeamtengesetz (BBG)
  • Bundesbeihilfeverordnung (BBhV)
  • Länderspezifische Beihilferegelungen

Beihilfe in der Pflege

Grundsätzlich sind die Leistungen der gesetzlichen und privaten Pflegepflichtversicherung gleich. Damit erhalten beihilfeberechtigte Personen, wie z.B. Beamte, Soldaten, Polizisten zunächst mindestens die gleichen Leistungen wie gesetzlich versicherte Personen. Die Besonderheit ist hier, dass die Leistungen bei einer Pflegebedürftigkeit zwischen der verantwortlichen Beihilfestelle und der ergänzenden privaten Pflegepflichtversicherung aufgeteilt werden.

Die Beihilferegelungen sahen bisher bereits eine Beteiligung an verbliebenen Aufwendungen im Pflegefall vor, wenn die Leistungen aus der Pflegeversicherung und der Beihilfe nicht ausreichten. Diese zusätzlichen Beihilfeleistungen gelten entweder unverändert über den 01.01.2017 hinaus fort oder wurden den neuen Pflegegraden und jeweiligen maximalen Leistungsbeträgen der Pflegeversicherung entsprechend angepasst.

Hier finden Sie die einzelnen Pflegeleistungen in der Beihilfe

Beihilfesätze für Beamte

Die Pflegeversicherung Spezialisten informieren über die Beihilfesätze für Beamte

Um grundsätzlich Leistungen im Pflegefall zu erhalten, ist nach den Bestimmungen des Pflegeversicherungsgesetzes eine Zuordnung der pflegebedürftigen Person in eine der Pflegegrade 1-5 erforderlich. Für die Beihilfegewährung ist der Leistungsbescheid des Medizinischen Dienst (MDK) der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung oder Medic Proof der privaten Pflegepflichtversicherung maßgebend. Die Beihilfe ergibt sich durch die Berücksichtigung des jeweils geltenden Beihilfebemessungssatzes auf die nachfolgend genannten Höchstsätze.
Die hier gemachten Ausführungen beziehen sich auf die Bundesbeihilfe! In der Landesbeihilfe gibt es in verschiedenen Ländern unterschiedliche Leistungen in der stationären Pflege.

Für weitere detaillierte Informationen zur Landesbeihilfe und deren Leistungen im Pflegebereich stehen Ihnen unsere Pflegeversicherungsexperten telefonisch unter 02641 205445 zur Verfügung. Gerne können Sie uns auch Ihre Fragen über unser Kontaktformular stellen!

Pflegeversicherung für Beamte – Häusliche oder ambulante Pflege

Bei der Pflege durch geeignete Pflegekräfte (§ 36 SGB XI)  sind die Aufwendungen bis zu folgenden monatlichen Höchstsätzen beihilfefähig.

  • im Pflegegrad 1 bis max.  125,-€*
  • im Pflegegrad 2 bis max. 689,-€
  • im Pflegegrad 3 bis max. 1.298,-€
  • im Pflegegrad 4 bis max. 1.612,-€
  • im Pflegegrad 5 bis max. 1.995,-€

*) als Geldbetrag für die Erstattung von Betreuungs- und Entlastungsleistungen. (§28a SGB XI)

Bei der Pflege durch Angehörige  sind die Aufwendungen bis zu folgenden monatlichen Höchstsätzen beihilfefähig. (§37 SGB XI)

  • im Pflegegrad 1 bis max.  125,-€*
  • im Pflegegrad 2 bis max. 316,-€
  • im Pflegegrad 3 bis max. 545,-€
  • im Pflegegrad 4 bis max. 728,-€
  • im Pflegegrad 5 bis max. 901,-€

*) als Geldbetrag für die Erstattung von Betreuungs- und Entlastungsleistungen. (§28a SGB XI)

Sozialgesetzbuch (SGB) – Elftes Buch (XI) – Soziale Pflegeversicherung (Artikel 1 des Gesetzes vom 26. Mai 1994, BGBl. I S. 1014)
§ 28a Leistungen bei Pflegegrad 1

(1) Abweichend von § 28 Absatz 1 und 1a gewährt die Pflegeversicherung bei Pflegegrad 1 folgende Leistungen:
1. Pflegeberatung gemäß den §§ 7a und 7b,
2. Beratung in der eigenen Häuslichkeit gemäß § 37 Absatz 3,
3. zusätzliche Leistungen für Pflegebedürftige in ambulant betreuten Wohngruppen gemäß § 38a,
4. Versorgung mit Pflegehilfsmitteln gemäß § 40 Absatz 1 bis 3 und 5,
5. finanzielle Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen oder gemeinsamen Wohnumfelds gemäß § 40 Absatz 4,
6. zusätzliche Betreuung und Aktivierung in stationären Pflegeeinrichtungen gemäß § 43b,
7. Pflegekurse für Angehörige und ehrenamtliche Pflegepersonen gemäß § 45.

(2) Zudem gewährt die Pflegeversicherung den Entlastungsbetrag gemäß § 45b Absatz 1 Satz 1 in Höhe von 125 Euro monatlich. Dieser kann gemäß § 45b im Wege der Erstattung von Kosten eingesetzt werden, die dem Versicherten im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme von Leistungen der Tages- und Nachtpflege sowie der Kurzzeitpflege, von Leistungen der ambulanten Pflegedienste im Sinne des § 36 sowie von Leistungen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a Absatz 1 und 2 entstehen.
(3) Wählen Pflegebedürftige des Pflegegrades 1 vollstationäre Pflege, gewährt die Pflegeversicherung gemäß § 43 Absatz 3 einen Zuschuss in Höhe von 125 Euro monatlich.

Pflegeversicherung für Beamte – Stationäre Pflege

Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5 haben Anspruch auf Pflege in vollstationären Einrichtungen, wenn häusliche oder teilstationäre Pflege nicht möglich ist oder wegen der Besonderheit des einzelnen Falles nicht in Betracht kommt. Bei einer vollstationären Pflege in einer Pflegeeinrichtung (§43 Abs. 1 SGB XI) sind die Pflegekosten (einschließlich Kosten für soziale Betreuung, medizinische Behandlungspflege) bis zu folgenden Höchstsätzen beihilfefähig.

  • im Pflegegrad 1 bis max.  125,-€*
  • im Pflegegrad 2 bis max. 770,-€
  • im Pflegegrad 3 bis max. 1.262,-€
  • im Pflegegrad 4 bis max. 1.775,-€
  • im Pflegegrad 5 bis max. 2.005,-€

Dabei setzen sich die Gesamtkosten einer stationären Unterbringung im Pflegeheim aus 3 Hauptkomponenten zusammen:

  • der EEE (Einrichtungseinheitlicher Selbstberhalt)*
  • die Kosten für die Unterbringung und Verpflegung (Kosten U/V)
  • die Kosten für den Erhalt und die Renovierung der Gebäude (Investitionskosten)

Die Beihilfe übernimmt 100 % der verbleibenden Kosten für Pflege, Unterkunft / Verpflegung und Investitionskosten, wenn nach Anrechnung der Leistungen von Beihilfe und Pflegeversicherung (= Leistungen nach SGB XI) nicht mindestens ein amtsangemessener Unterhalt („Existenzminimums“) verbleibt.
Die Höhe des „Existenzminimum“ ist abhängig von der Besoldungsgruppe, der Anzahl an berücksichtigungsfähigen Angehörigen, der Anzahl von Personen in stationärer Pflege und den Einkünften der berücksichtigungsfähigen Angehörigen.

„Einrichtungseinheitlicher Eigenanteil“ (EEE) – Was bedeutet das?

Beim sogenannten einrichtungseinheitlichen Eigenanteil handelt sich um den Eigenanteil der pflegebedingten Kosten, die nach Abzug der Kassenleistungen auf die Bewohner umgelegt werden – unabhängig vom festgestellten Pflegegrad. Alle weiteren individuellen Kosten wie Unterkunft, Verpflegung und anteilige Investitionskosten werden gesondert berechnet und können sehr unterschiedlich sein. Der EEE soll bundesdurchschnittlich 580,-€ betragen.

Pflegeversicherung für Beamte – Vorerkrankungen

Bei einer Pflegeversicherung für Beamte wird – genauso wie bei den Angestellten und Selbstständigen – der Gesundheitzustand abgefragt. Ausnahme ist hierbei der staatlich geförderte Pflegebahr! (Lesen Sie hier den Spezial -Beitrag zum staatlich geförderten Pflegebahr). Tendenziell lässt sich sagen: je jünger und gesünder Sie sind, desto niedriger ist der mtl. Beitrag zur Pflegeversicherung.
Was Sie bei Vorerkrankungen unbedingt beachten sollten lesen Sie hier!

Fazit für die Pflegeversicherung für Beamte:

Führende Finanzexperten sagen: „Es ist unklug, ein hohes Risiko, welches mit relativ geringen Mitteln ausgelagert werden kann, selber zu tragen“. Daher ist die Pflegeversicherung für Beamte ist ein sehr wichtiger Baustein zur Absicherung des eigenen Vermögens. In unserem komfortablen Vergleichsrechner finden Sie die für Sie passenden Pflegetarife.

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