Pflegepflichtversicherung für Polizeianwärter

Die Pflegeversicherung Spezialisten informieren: Eine Pflegepflichtversicherung für Polizeianwärter muss grundsätzlich nachgewiesen werden!Eine Pflegepflichtversicherung für Polizeianwärter und Polizisten ist gesetzlich vorgeschrieben. Innerhalb einer Frist von drei Monaten muss diese nachgewiesen werden. Eine private Pflegeversicherung für Polizeianwärter inkl. kleiner Anwartschaft kostet häufig im Monat nicht mehr als 15 Euro für einen jungen Polizisten.


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Hintergrund Pflegeversicherung für Polizeianwärter

Als Polizist haben Sie Anspruch auf freie Heilfürsorge. Das Problem hierbei ist jedoch, dass Sie über die freie Heilfürsorge nicht pflegeversichert sind. Die gesetzliche Pflegeversicherung ist in Deutschland eine Pflichtversicherung. Die korrekte Bezeichnung lautet daher auch Pflegepflichtversicherung.

Mit Dienstbeginn als Polizist mit freier Heilfürsorge müssen Sie eine Pflegepflichtversicherung nachweisen

Die Pflegepflichtversicherung für Polizeianwärter ist nicht mit einer Pflegezusatzversicherung zu verwechseln. Letztere ergätz die gesetzliche Grundleistung und ist keine gesetzliche Pflichtversicherung. Mangels spezieller Kenntnisse bei der Beratung von Polizisten kommt es leider immer wieder vor, dass junge Polizisten bei privaten Versicherern eine Pflegezusatzversicherung verkauft bekommen, obwohl sie eine Pflegepflichtversicherung benötigen. Die Folgen sind u.U. sehr teuer, denn der so versicherte Polizist begeht eine Ordnungswidrigkeit, welche mit einem Bußgeld von bis zu 2.500 € geahndet werden kann. Eine Pflegepflichtversicherung für Polizeianwärter ist schon für unter 5,-€ mtl. zu bekommen.

Wer bekommt Beihilfe – wer Heilfürsorge?

Je nach Bundesland und Tätigkeit erhalten Sie als Polizeibeamter oder Polizeianwärter die freie Heilfürsorge bzw. sind Beihilfeberechtigt. Die Einzelheiten können Sie der folgenden Tabelle entnehmen!

Bund

Polizeibeamte: Heilfürsorge

Polizeianwärter: Heilfürsorge

Bad Württemberg

Polizeibeamte: Heilfürsorge

Polizeianwärter: Heilfürsorge

Bayern

Polizeibeamte: Beihilfe

Polizeianwärter: Heilfürsorge nur für Bereitschaftspolizei

Berlin

Polizeibeamte: Beihilfe

Polizeianwärter: Heilfürsorge nur für Schutzpolizei im mittleren Dienst

Brandenburg

Polizeibeamte: Beihilfe

Polizeianwärter: Heilfürsorge

Bremen

Polizeibeamte: Heilfürsorge

Polizeianwärter: Heilfürsorge

Hamburg

Polizeibeamte: Heilfürsorge

Polizeianwärter: Heilfürsorge

Hessen

Polizeibeamte: Beihilfe

Polizeianwärter: Beihilfe

Mecklenburg-Vorpommern

Polizeibeamte: Heilfürsorge

Polizeianwärter: Heilfürsorge

Niedersachsen

Polizeibeamte: Beihilfe

Polizeianwärter: Beihilfe

Nordrhein-Westfalen

Polizeibeamte: Heilfürsorge

Polizeianwärter: Heilfürsorge

Rheinland-Pfalz

Polizeibeamte: Beihilfe

Polizeianwärter: Beihilfe

Saarland

Polizeibeamte: Beihilfe

Polizeianwärter: Beihilfe

Sachsen

Polizeibeamte: Heilfürsorge

Polizeianwärter: Heilfürsorge

Sachsen-Anhalt

Polizeibeamte: Heilfürsorge

Polizeianwärter: Heilfürsorge

Schleswig-Holstein

Polizeibeamte: Heilfürsorge

Polizeianwärter: Heilfürsorge

Thüringen

Polizeibeamte: Beihilfe

Polizeianwärter: Heilfürsorge

kleine und große Anwartschaft

Für Personen mit Anspruch auf Heilfürsorge empfiehlt sich eine Anwartschaftsversicherung auf die später benötigten Beihilfetarife abzuschließen. Denn spätestens zum dem Ende der Dienstzeit endet auch die freie Heilfürsorge. Es folgt der Übergang in die Beihilfe. Wir unterscheiden zwischen der kleinen Anwartschaft und der großen Anwartschaft.

Die kleine Anwartschaftsversicherung:

  • Der Versicherte hat nach Ende der Heilfürsorge Anspruch auf die Umstellung in einen Beihilfe-Tarif.
  • Der Gesundheitszustand wird „eingefroren“. Das heißt, dass während der Anwartschaftsversicherung entstandene Krankheiten und Unfallfolgen mitversichert sind.
  • Das Alter wird nicht „eingefroren“  Das heißt, der Beitrag bei der Umstellung in einen Beihilfe-Tarif wird mit dem dann erreichten Lebensalter ermittelt. -> in Zukunft teuer
  • Die Dauer der Anwartschaftsversicherung wird auf die Wartezeiten angerechnet.

Die große Anwartschaftsversicherung:

  • Der Versicherte hat nach Ende der Heilfürsorge Anspruch auf dier Umstellung in einen Beihilfe-Tarif.
  • Der Gesundheitszustand wird „eingefroren“. Während der Anwartschaftsversicherung entstandene Krankheiten und Unfallfolgen sind mitversichert.
  • Das Alter wird „eingefroren“  Das heißt, der Beitrag bei der Umstellung in einen Beihilfe-Tarif wird mit dem Eintrittsalter der großen Anwartschaft  ermitttelt.  -> in Zukunft günstig
  • Die Dauer der Anwartschaftsversicherung wird auf die Wartezeit angerechnet.
  • Vorhandene Alterungsrückstellungen werden beitragsmindernd angerechnet.

Ohne bestehende Anwartschaft auf später benötigte Beihilfetarife bleibt i. d. R. nur noch die Aufnahme in den Basistarif für Beihilfeberechtigte. Das bedeutet: geringere Leistungen und ggf. höhere Beiträge.

Unsere Empfehlung:

Für Polizeianwärter empfehlen wir zu Beginn der Ausbildung die kleine Anwartschaft – für einen Euro mtl. Nach der Ausbildung kann die kleine Anwartschaft dann in die große Anwartschaft umgewandelt werden.

Pflege Bahr für Polizeianwärter

Als Polizist und Polizeianwärter haben Sie grundsätzlich Anspruch auf die Förderung des sogenannten Pflege Bahr. Der Pflege Bahr ist eine ergänzende Pflegeversicherung. Da die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung die tatsächlichen Kosten im Pflegefall nicht abdeckt, ist eine ergänzende Pflegezusatzversicherung notwendig. Hier kommen Sie zu unserem kostenlosen Pflege Bahr Vergleich.

Freie Heilfürsorge

Bei der (Freien) Heilfürsorge handelt es sich um eine besondere Form der Fürsorge des Dienstherrn (Bund oder Land) gegenüber seinen Beamten. Heilfürsorge wird speziell denjenigen Berufsgruppen gewährt, deren Tätigkeit besonders risikoreich und gefährlich ist.

allgemeine Informationen zur freien Heilfürsorge:

  • Die Heilfürsorge der Bundespolizei ist keine gesetzliche Krankenkasse, sondern fällt unter die sonstigen Kostenträger.
  • Die Heilfürsorge wird als Sachleistung gewährt.
  • Heilfürsorgeberechtigte der Bundespolizei sind keine Privatpatienten.
  • Die Heilfürsorge unterliegt nicht der Budgetierung.
  • Die Heilfürsorge ist keine Familienversicherung.

Die freie Heilfürsorge bietet für bestimmte Personengruppen eine kostenlose und umfassende Gesundheitsvorsorge. Diese beinhaltet unter anderem:

  • Vorbeugende Gesundheitsfürsorge,
  • ärztliche Behandlung im Krankheitsfall
  • bei Schwangerschaft und Entbindung Betreuung durch einen Arzt, eine Hebamme oder einen Entbindungspfleger
  • zahnärztliche Behandlung einschließlich Zahnersatz
  • Behandlung im Krankenhaus
  • Behandlung in medizinischen Rehabilitationseinrichtungen
  • Versorgung mit Arznei- und Verbandmitteln sowie Heil- und Hilfsmitteln und
  • Behandlung im Ausland.

Diese Personengruppen haben Anspruch auf freie Heilfürsorge:

  • Polizisten des Bundes und der meisten Länder,
  • Beamte im Einsatzdienst der Berufsfeuerwehren und bei Landesfeuerwehrschulen,
  • Justizvollzugsbeamte und
  • Soldaten

aktuelle Beihilfesätze

Die Pflegeversicherung Spezialisten informieren über die Beihilfesätze Beamte

Da Pensionäre nur 70% Beihilfe gewährt bekommen, müssen die restlichen 30% privat versichert werden. Diesen Schutz bieten private Krankenversicherungen an und erheben hierfür Beiträge, die deutlich unter denen der gesetzlichen Kassen liegen.

Aufnahmefähig in der privaten Krankenversicherung sind aber nur Personen, die frei von nennenswerten Vorerkrankungen sind.

Eine kleine Anwartschaft garantiert den Polizisten nach Ende Ihrer Dienstzeit die Aufnahme in den benötigten Schutz ohne erneute Gesundheitsprüfung – also auch bei vorliegen schwerer Erkrankungen. Da sicher niemand seinen Gesundheitszustand in 4, 8 oder 12 Jahren sicher vorhersehen kann, ist die Kombination der Pflegepflichtversicherung mit einer kleinen Anwartschaft die für Polizisten die beste Wahl.

Der Gewerkschaft der Polizei empfiehlt seinen Mitgliedern bereits zu Beginn der Dienstzeit diesen Versicherungsschutz einzurichten. Ebenso sieht die Empfehlung des Verteidigungsministeriums aus.

Fazit – Pflegeversicherung für Polizeianwärter

Die freie Heilfürsorge bietet keine hundertprozentige Absicherung. So können bei Zahnersatz  oder Sehhilfen oder bei Urlauben im Ausland Versorgungslücken entstehen. Diese können Sie aber einfach und günstig durch eine Zusatzversicherung abdecken

Mit dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst haben Polizisten Anspruch auf Beihilfe und müssen den verbleibenden Teil der Krankheitskosten über eine private Krankenversicherung absichern

Die freie Heilfürsorge erstreckt sich nicht auf Familienmitglieder. Die Familienmitglieder eines Polizisten sind unter bestimmten Voraussetzungen auch beihilfeberechtigt. Da hier keine 100% Leistung im Krankheitsfall besteht, sollte auch für beihilfeberechtige Familienmitglieder eine Anwartschaft abgeschlossen werden.

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