Pflegeversicherung mit Depressionen

Die Pflegeversicherung Spezialisten informieren : Pflegeversicherung mit DepressionenEine private Pflegeversicherung mit Depressionen oder psychischen Erkrankungen abzuschließen ist oft möglich. Hier erläutern wir die Voraussetzungen.

Pflegeversicherung mit Depressionen

Grundsätzlich ist für Personen mit Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen die zusätzliche Absicherung durch eine private Pflegeversicherung sehr bedeutend! Durch diese Vorerkrankung ist die Wahrscheinlichkeit einer zukünftigen Pflegeeinstufung wesentlich höher ist, als bei gesunden Personen.

Ablehnung durch den Versicherer

Aufgrund der Umstellung der Pflegestufen in die Pflegegrade im Jahr 2017, wurden unter anderem die Beurteilung zur Pflegebedürftigkeit komplett neu aufgestellt. Vor2017  gab es noch die Unterscheidung von demenziellen Erkrankungen (Pflegestufe 0) und den körperlichen Einschränkungen (Pflegestufe 1-3 ). Mit der Einführung der neuen Pflegegrade fiel diese Unterscheidung weg. Jetzt war es möglich, aufgrund von demenziellen Erkrankungen schnell einen Pflegegrad zu erlangen.

Dies führt unter anderem dazu, dass es auf einen Schlag ca. 500.000 zusätzliche Pflegebedürftige gab. Viele davon aufgrund von Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen. Dies führte dazu, dass viele Versicherer die Gesundheitsfragen in Richtung Depressionen und psychischen Erkrankung sehr verschärft haben.

Anbieter für Pflegeversicherungen mit Depressionen

Die meisten Versicherer lehnen den Versicherungsschutz für Personen, die an Depression erkrankt sind, ab. Um einen geeigneten Tarif zu finden muss zunächst einmal unterschieden werden ob die Depression stationär oder ambulant behandelt wird. Danach ergeben sich folgende Anbieter, die eine Pflegezusatzversicherung anbieten:

Nach einer individuellen Überprüfung bieten die folgenden Gesellschaften eventuell Versicherungsschutz:

Ein Besonderheit ist die Nürnberger – hier werden aktuell keine Gesundheitsfragen zum Thema Depressionen oder sonstigen psychischen Erkrankungen gestellt.

Rufen Sie uns bitte unbedingt unter 02641 205445 an oder schreiben uns ein E-Mail.

Bei den meisten Versicherern ist der Abschluss einer Pflegeversicherung möglich, wenn die Depression

Warum jetzt abschließen?

Mit der Diagnose „Depression“ lehnen die meisten Versicherer einen Antrag auf private Pflegezusatzversicherung ab. Leider steht solch eine Diagnose häufig nicht lange alleine.

Bei einer weiteren Erkrankung ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass alle Versicherer Ihren Antrag ablehnen.

Dies hätte zur Konsequenz, dass die hohen Restkosten im Pflegefall von Ihnen persönlich zu tragen wären. Bei einer durchschnittlichen Pflegedauer von ca. 6,7 Jahren sprechen wir hier von zusätzlichen Pflegekosten in Höhe ca. 97.000,-€.

staatlich geförderter Pflege Bahr bei Depressionen

Wenn die VIGO Sie aufgrund der Vorerkrankungen ablehnt, ist auch immer eine Absicherung über den staatlich geförderten Pflege Bahr möglich. Durch die gesetzlichen Vorgaben werden keinerlei Gesundheitsfragen gestellt. Jede Person, die noch keinen Antrag auf Pflegebedürftigkeit gestellt hat, ist grundsätzlich versicherbar. Die detaillierten Voraussetzungen zum staatlich geförderten Pflege Bahr erhalten Sie hier!

aktuelle Pflege Bahr Tarife:

Pflege Bahr R+V
Pflege Bahr DKV
Pflege Bahr Münchener Verein
Pflege Bahr UKV

Nützliche Infos zur Depressionen?

Die Zahl der Menschen mit Depressionen steigt weltweit rasant. Nach einer Stu­die der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) waren 2015 rund 322 Millionen Men­schen betroffen, 4,4 Prozent der Weltbevölkerung. Das waren gut 18 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor. Der Anstieg sei vor allem auf das Bevölkerungswachstum zurückzuführen und die länge­re Lebenserwartung, da besonders ältere Menschen betroffen seien, sagte einer der Au­toren der Studie, Dan Chisholm, heute in Genf. „Depression ist heute weltweit die Haupt­ursache für Lebensbeeinträchtigung.

Für Deutschland schätzt die WHO die Zahl der Menschen mit Depressionen auf 4,1 Milli­onen, 5,2 Prozent der Bevölkerung. 4,6 Millionen Menschen lebten mit Angststörun­gen. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe spricht von einer Volkskrankheit. Depressio­nen gehörten zu den häufigsten und mit Blick auf die Schwere am meisten unterschätz­ten Erkrankungen.

Definition – Depressionen

Wer an einer Depression erkrankt, leidet unter einer anhaltenden tiefen Herabgestimmtheit, aus der er sich in der Regel nicht mehr selbst befreien kann. Sie unterscheidet sich von „normalen“ Gefühlen der Erschöpfung, Mutlosigkeit und Trauer, die als Reaktion auf konkrete Probleme entstanden sind. Solche „Stimmungstiefs“ kennt jeder. Sie gehen meist vorüber, sobald die auslösenden Ereignisse konstruktiv verarbeitet sind – sobald zum Beispiel der Schmerz über den Verlust eines nahe stehenden Menschen nachlässt oder die Überlastung bei der Arbeit abnimmt.

Eine unbehandelte Depression dagegen bessert sich in der Regel nicht von selbst. Sie kann unterschiedliche Ursachen haben und auch völlig unabhängig von äußeren Umständen auftreten.

Wie äußert sich eine Depression?

Die Ursachen einer Depression können vielfältig sein – körperliche, genetische sowie psycho-soziale Aspekte spielen hier eine Rolle. Aber auch die aktuelle Lebenssituation ist von Bedeutung. Folgende Ursachen können u.a. eine Depression auslösen:

Körperliche Ursachen:

  • chronische Erkrankungen bzw. Schmerzen
  • Störungen im Hormonhaushalt und/oder des Hirnstoffwechsels
  • Schwere Erkrankungen wie z.B. Krebs oder HIV

Psychische Ursachen

  • Schicksalsschläge wie z.B. Tod eines Familienmitglieds oder eines Bekannten
  • Dauerhaft Stress im Privat- oder Berufsleben
  • Streitigkeiten und Konflikte in der Partnerschaft
  • Einsamkeit

Genetische Ursachen

  • Einfluss von Umweltfaktoren auf die Genetik
  • Erbliches Risiko eine Depression zu erleiden

 

Hilfreiche Links zum Thema Depressionen:

Fazit – Pflegeversicherung mit Depressionen

Eine private Pflegezusatzversicherung mit der Diagnose „Depressionen“ ist essentiell wichtig! Die Leistungen der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung reichen im Leistungsfall bei Weitem nicht aus. Schnell sind, auch in den unteren Pflegegraden, schon monatliche Zuzahlungen von 500,- und mehr monatlich notwendig.

Weitere wichtige Informationen finden Sie in unserem Ratgeber „Pflegeversicherung ohne Gesundheitsfragen“ , der allgemein die Unterschiede der Pflegeversicherungen bzw. Pflegezusatzversicherungen bei der Abfrage von Gesundheitsfragen erläutert. Nutzen Sie auch gerne unseren kostenlosen Pflegeversicherung Vergleich und sparen Sie bis 60% Beitrag. Der integrierte Krankheitsfilter hilft Ihnen leicht die richtige Pflegeversicherung, auch bei einer chronischen Erkrankung, zu finden.