Ist eine private Pflegeversicherung für Kinder sinnvoll?

Die Pflegeversicherung Spezialisten informieren: Ist eine private Pflegeversicherung für Kinder sinnvoll?Plötzlich pflegebedürftig durch Krankheit oder Unfall, dass sind Bilder bzw. Gedanken die junge Eltern gerne ganz weit verbannen. Schnell ist es passiert, eine kleine Unaufmerksamkeit und nichts ist mehr so wie es war.

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So das Schicksal der kleinen 4-jährigen Anna, die noch nicht schwimmen konnte und im Garten bei Freunden spielte. Im Nachbargarten war ein kleiner Fischteich, mit vielen schönen Seerosen und bunt leuchtenden Goldfischen. Nicht tief, jedoch tief genug und schlammig. Das Mädchen rutschte ab, hatte keinen Halt mehr unter den Füssen und erlitt einen Ertrinkungsunfall. Durch Sauerstoffmangel blieben irreparable Schäden zurück. Sie ist jetzt ein Pflegefall. Oder der Fall des 14-Jährigen Justin, der im Sommer auf einen Baum kletterte um Kirschen zu pflücken und herunter viel. Seitdem liegt er im Wachkoma. Er braucht rund um die Uhr Betreuung.
Das schwere Schicksal der jungen Familie des 3 Monate alten Edon, der an Meningitis, umgangssprachlich auch als Hirnhautentzündung bezeichnet, erkrankte. Eine Krankheit, die bei Säuglingen nur schwer diagnostizierbar ist. Jetzt ist er geistig behindert und sein Leben lang auf fremde Hilfe angewiesen. Die mtl. Kosten der Pflege belaufen sich auf über 4.200,-€ im Monat. Davon trägt die gesetzliche Pflegeversicherung nur einen Teil. Für den Rest muss die Familie selbst aufkommen.

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Öktotest hat verglichen

Ökotest hat Pflegeversicherungen für Kinder verglichen. Testergebniss: 8 sehr gure Tarife. Insgesamt konnten acht der 17 getesteten Tarife den ersten Rang erreichen. In Tarifen ohne Dynamisierung (spätere Anpassung der Leistungen) sind Kinder, die schon sehr früh pflegebedürftig werden, nicht ausreichend abgesichert, so ein wichtiges Fazit der Tester.

Als Fazit sagt Ökotest:

……Für ganz wenig Geld können Kinder gegen die finanziellen Folgen von lebenslanger Pflegebedürftigkeit durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit abgesichert werden…..

Weshalb denkt man nur selten an das Thema Pflege bei den eigenen Kindern?

Eltern wünschen sich für Ihre Kinder ein langes, glückliches und vor allem gesundes Leben. Daher werden mögliche Risiken gerne verdrängt. „Meinem Kind passiert nichts

An das Thema Pflege in Verbindung mit Kindern wird meist erst gedacht, wenn es schon zu spät ist. Wir verbinden mit Pflege meistens nur den letzten Lebensabschnitt eines Menschen. Es erinnert uns an ältere hilfebedürftige Menschen, unsere Vergänglichkeit und wird fast nie mit Kindern oder Jugendlichen in Verbindung gebracht.

Im Jahr 2015 waren in Deutschland ca. 82.000 Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 15 Jahren pflegebedürftig. Davon wurden über 90% zuhause gepflegt.

Quelle: Statisches Bundesamt (2017) Pflegestatistik 2015

Ursache für einen Pflegefall im Kindesalter sind meist schwere Erkrankungen oder ein Unfall. Betroffene Eltern pflegen dann ihre Kinder solange es möglich ist zuhause. Das geht nicht ohne Hilfe. Fast immer werden andere Familienmitglieder und Angehörige mit eingespannt. Für alle Beteiligten ist dies oftmals ein Full-Time Job über Jahre oder Jahrzehnte. Es hat Einfluss auf das gesamte Familienleben und ist immer eine schmerzhafte psychische, physische und finanzielle Belastung für alle Beteiligten. Die Kosten für den Pflegeaufwand steigen ins ungeahnte Höhen. Aber auch der Alltag der Familie ändert sich drastisch. Ein strukturierter Tagesablauf ist unerlässlich, hier steht die Ernährung, die Pflege und Betreuung des pflegebedürftigen Kindes im Mittelpunkt. Oftmals gibt ein Elternteil seinen Job auf, was oft eine große finanzielle Lücke mit sich bringt. Jetzt kann die Anschaffung eines neuen Autos oder die Abzahlung eines Immobilienkredites hier schnell zum Problem werden.

Eine finanzielle Unterstützung bekommen behinderte Kinder und deren Familienmitglieder durch unterschiedliche Sozialleistungen.
Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung sind im Sozialgesetzbuch V festgelegt.
Das Leistungsspektrum umfasst:

  • Arzneimittel
  • Heilmittel, hierunter fallen Krankengymnastik, Ergotherapie, Logopädie, Massagen.
  • Hilfsmittel, wie Hörgeräte, Prothesen, Rollstühle und auch Brillen können bei schwerer Sehbehinderung verordnet werden
  • Häusliche Krankenpflege
  • Begleitperson im Krankenhaus
  • Haushaltshilfe
  • Krankengeld bei Erkrankung des Kindes
  • Zahnersatz

Nach einem genehmigt Pflegegrad durch einen Gutachter (MDK) , erhält man Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Was bedeutet „pflegebedürftig“?

Die Pflegebedürftigkeit ist in Deutschland im Sozialgesetzbuch (SGB XI) festgelegt.

Laut Sozialgesetzbuch XI gelten alle Menschen als pflegebedürftig, die nach bestimmten Kriterien in ihrer Selbstständigkeit eingeschränkt sind und für voraussichtlich mindestens sechs Monate pflegerische und betreuerische Hilfen benötigen. Definition nach  § 14 Abs. 1 wie folgt:

Pflegebedürftig (…) sind Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen. Es muss sich um Personen handeln, die körperliche, kognitive oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbständig kompensieren oder bewältigen können. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, und mit mindestens der in § 15 festgelegten Schwere bestehen.

Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung 2018

PflegegradPflegegeld (ambulant)Pflegesachleistung (ambulant)Stationäre Pflege
Pflegegrad 1125 €*125 €
Pflegegrad 2316 €698 €770 €
Pflegegrad 3545 €1.298 €1.262 €
Pflegegrad 4728 €1.612 €1.775 €
Pflegegrad 5901 €1.995 €2.005 €

*) der Geldbetrag, der für die Erstattung von Betreuungs- und Entlastungsleistungen zur Verfügung steht.

Was bedeutet:

Pflegegeld

Das Pflegegeld ist eine Leistung aus der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung, die bezahlt wird, wenn zum Beispiel Angehörige die zu pflegende Person betreuen. Beim reinen Pflegegeld ist kein Nachweis der Kosten notwendig. Das Pflegegeld wird monatlich ausbezahlt und ist grundsätzlich eine steuerfreie Einnahme.

Pflegesachleistung

Die Pflegesachleistung ist eine der wichtigsten Leistungspositionen der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung. Bei der Pflegesachleistung übernehmen professionelle Pflegekräfte (ambulanter Pflegedienst) die Grundpflege und die hauswirtschaftliche Versorgung. Die Pflegekasse rechnet direkt mit dem ambulanten Pflegedienst ab.

Kombination

In vielen Fällen ist auch eine Kombination aus Pflegegeld, Pflegesachleistungen und Tagespflege sinnvoll. Zum Beispiel können die Angehörigen die hauswirtschaftliche Versorgung übernehmen, während der ambulante Pflegedienst die Grundpflege übernimmt. Die Kombination aus Pflegegeld und Pflegesachleistung, darf dabei 100% nicht übersteigen. Die Tages- oder Nachtpflege kann seit dem 01. Januar 2015 zusätzlich in vollem Umfang in Anspruch genommen werden.

Vollstationäre Pflege

In der vollstationären Pflege verrechnet die gesetzlichen Pflegekasse die Pflegeleistungen direkt mit dem Pflegeheim. Die pflegebedürftige Person hat dann noch den sogenannten einrichtungseinheitlichen Selbstbehalt, die Verpflegungskosten, sowie die Instandhaltungskosten (Kaltmiete) selbst zu tragen. Der einrichtungseinheitliche Selbstbehalt, soll laut dem Gesetzgeber im Bundesdurchschnitt 580,-€ mtl. betragen.

Die unterschiedlichen Pflegegrade im Detail

Pflegegrad 1

Der Pflegegrad 1 wurde bisher nach den alten Pflegestufensystem nicht berücksichtigt. Daher haben viele Personen, durch eine neue Begutachtung (NBA)  des Medizinischen Dienstes-MDK (bei gesetzliche Krankenversicherten) und medicproof (bei privat krankenversicherten) den Pflegegrad 1 zu reichen. Den Pflegegrad 1 erhält der Antragsteller, wenn der Gutachter eine Mindestpunktzahl von 12,5 Punkten bestätigt.

In den meisten Fällen werden Personen mit Pflegegrad 1  körperlich und geistig recht noch beweglich sein – Ihnen testiert  der  Gutachter eine:

geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Für den Pflegegrad 1 erhalten Sie folgende Leistungen aus der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung:

  • 125,-  mtl. – für die Erstattung von Betreuungs- und Entlastungsleistungen
  • bis zu 4.000,-€ Zuschuss für altersgerechte Wohnraumanpassungen (einmalig)
  • 18,36 € mtl. Zuschuss für technische Hilfsmittel
  • 40,-€ Pauschalförderung zum Verbrauch bestimmter Hilfsmittel
  • kostenlose Beratungen und Pflegekurse

Pflegegrad 2

Um den Pflegegrad 2 zu erhalten, dem Antragsteller bei der Begutachtung eine Punktzahl zwischen 27 und < 47,5 Punkten ermittelt werden. Ihnen testiert der Gutachter eine:

erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Für den Pflegegrad 2 erhalten Sie folgende Leistungen aus der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung:

  • 125,-€ mtl. Entlastungsbeitrag für Betreuungs- und Entlastungsleistungen
  • 316,- €  mtl. als Pflegegeld (Angehörigenpflege)
  • 689,- € mtl. Pflegesachleistung (Pflege durch ambulanten Pflegedienst)
  • 689,-€ mtl. in der teilstationären Pflege
  • 770,-€ mtl. für die vollstationäre Pflege
  • bis zu 4.000,-€ Zuschuss für altersgerechte Wohnraumanpassungen (einmalig)
  • 18,36 € mtl. Zuschuss für technische Hilfsmittel
  • 40,-€ Pauschalförderung zum Verbrauch bestimmter Hilfsmittel
  • kostenlose Beratungen und Pflegekurse

Pflegegrad 3

Um den Pflegegrad 3 zu erhalten, muss dem Antragsteller bei der Begutachtung eine Punktzahl zwischen 47,5 und < 70 Punkten ermittelt werden. Ihnen testiert der Gutachter eine:

schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Für den Pflegegrad 3 erhalten Sie folgende Leistungen aus der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung:

  • 125,-€ mtl. Entlastungsbeitrag für Betreuungs- und Entlastungsleistungen
  • 545,- €  mtl. als Pflegegeld (Angehörigenpflege)
  • 1.298,- € mtl. Pflegesachleistung (Pflege durch ambulanten Pflegedienst)
  • 1.298,-€ mtl. in der teilstationären Pflege
  • 1.262,-€ mtl. für die vollstationäre Pflege
  • bis zu 4.000,-€ Zuschuss für altersgerechte Wohnraumanpassungen (einmalig)
  • 18,36 € mtl. Zuschuss für technische Hilfsmittel
  • 40,-€ Pauschalförderung zum Verbrauch bestimmter Hilfsmittel
  • kostenlose Beratungen und Pflegekurse

Pflegegrad 4

Um den Pflegegrad 4 zu erhalten, muss dem Antragsteller bei der Begutachtung eine Punktzahl zwischen 70 und 90 Punkten ermittelt werden. Ihnen testiert der Gutachter eine:

schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Für den Pflegegrad 4 erhalten Sie folgende Leistungen aus der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung:

  • 125,-€ mtl. Entlastungsbeitrag für Betreuungs- und Entlastungsleistungen
  • 728,- € mtl. als Pflegegeld (Angehörigenpflege)
  • 1.612,- € mtl. Pflegesachleistung (Pflege durch ambulanten Pflegedienst)
  • 1.612,-€ mtl. in der teilstationären Pflege
  • 1.775,-€ mtl. für die vollstationäre Pflege
  • bis zu 4.000,-€ Zuschuss für altersgerechte Wohnraumanpassungen (einmalig)
  • 18,36 € mtl. Zuschuss für technische Hilfsmittel
  • 40,-€ Pauschalförderung zum Verbrauch bestimmter Hilfsmittel
  • kostenlose Beratungen und Pflegekurse

Pflegegrad 5

Um den Pflegegrad 5 zu erhalten, muss dem Antragsteller bei der Begutachtung eine Punktzahl zwischen 90 und <100 Punkten ermittelt werden. Ihnen testiert der Gutachter eine:

schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen für die pflegerische Versorgung

Für den Pflegegrad 1 erhalten Sie folgende Leistungen aus der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung:

  • 125,-€ mtl. Entlastungsbeitrag für Betreuungs- und Entlastungsleistungen
  • 901,- € mtl. als Pflegegeld (Angehörigenpflege)
  • 1.995,- € mtl. Pflegesachleistung (Pflege durch ambulanten Pflegedienst)
  • 1.995,-€ mtl. in der teilstationären Pflege
  • 2.005,-€ mtl. für die vollstationäre Pflege
  • bis zu 4.000,-€ Zuschuss für altersgerechte Wohnraumanpassungen (einmalig)
  • 18,36 € mtl. Zuschuss für technische Hilfsmittel
  • 40,-€ Pauschalförderung zum Verbrauch bestimmter Hilfsmittel
  • kostenlose Beratungen und Pflegekurse

Fazit: Private Pflegeversicherung für Kinder

Wenn das eigene Kind pflegebedürftig wird, ist es schon ein Unglück. Neben den psychischen und physischen Stress kommen dann noch die finaziellenb Sorgen hinzu. Mit weniger als 5,- € pro Monat kann dieses finanzielle Risiko abgedeckt werden.

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