Ist eine Pflegezusatzversicherung für Rentner sinnvoll?

Die Pflegeversicherung Spezialisten informieren wann eine private Pflegezusatzversicherung für Rentner sinnvoll ist -kostenloser Pflegeversicherung Vergleich

Ob eine private Pflegezusatzversicherung für Rentner sinnvoll ist oder nicht, klären wir im folgenden Beitrag.

Wann ist eine private Pflegezusatzversicherung für Rentner sinnvoll?

In meinen Beratungsgesprächen genannte Gründe für eine Pflegezusatzversicherung:

  • Meine Kinder sollen durch meine Pflegebedürftigkeit nicht finanziell belastet werden
  • Ich möchte eine menschenwürdige Pflege gewährleistet haben
  • Ich möchte mein erspartes Vermögen oder Haus weitervererben und die nicht für meine Pflegekosten einsetzen
  • Ich möchte die Allgemeinheit durch meine Pflegebedürftigkeit finanziell nicht belasten

In meinen Beratungsgesprächen genannte Gründe gegen eine Pflegezusatzversicherung:

  • Ich werde nicht pflegebedürftig und wenn bringe ich mich vorher um
  • Ich werde durch meine Kinder gepflegt
  • Ich habe genug Geld für die Pflege
  • Eine Pflegeversicherung ist mir zu teuer

Ob eine Pflegeversicherung sinnvoll ist oder nicht  – Vor dieser Frage stehen gerade viele ältere Menschen. Der Gedanke selber pflegebedürftig und auf damit auf die Hilfe Anderer angewiesen zu sein, ist sehr verängstigend. Wenn dann noch die Pflegekosten nicht vollständig durch die eigenen finanziellen Reserven gedeckt werden können, ist eine private Pflegezusatzversicherung eine sinnvolle Ergänzung.

Ich habe doch eine Pflegeversicherung!

„Warum muss ich meine aufgebauten Ersparnisse für die Pflege meines Mannes ausgeben? Wir haben doch eine Pflegeversicherung.“ Diese Worte klingen immer noch sehr traurig in meinen Ohren. Leider höre ich Ähnliches immer wieder in meinen vielen täglichen Beratungsgesprächen zur privaten Pflegezusatzversicherung.
Gerade viele ältere Menschen verlassen sich auf die Leistungen der staatlichen Pflegepflichtversicherung. Dabei haben die Politiker schon 1994 mit der Einführung der staatlichen Pflegeversicherung gesagt: „Unsere soziale Pflegepflichtversicherung ist als Grundabsicherung im Sinne einer Teilkasko-Versicherung konzipiert“.

Beispielsweise kostet der Aufenthalt in einem durchschnittlichen Pflegeheim im Pflegegrad 3 monatlich circa 2.800 €. Davon übernimmt die Pflege-Pflichtversicherung 1.262 €. Es bleibt also eine monatliche finanzielle Lücke von circa 1.538 €. Bei einer angenommenen Pflegedauer von fünf Jahren kommen damit circa 92.280 € zusätzliche Kosten auf Sie zu.
Dieses Geld muss entweder aus dem vorhandenen Vermögen oder dem Vermögen der Kinder bezahlt werden. Erst wenn es dort nichts mehr zu holen gibt, übernimmt die Gemeinschaft, sprich das Finanzamt die Kosten.

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Die Irrtürmer zur Pflege:

Pflege-Irrtum 1: Ich werde kein Pflegefall!
Ab dem 30. Lebensjahr wird jeder zweite Mann im weiteren Leben pflegebedürftig, bei Frauen sind es 3 von 4. Hier macht sich die statistisch um fünf Jahre höhere Lebenserwartung von Frauen bemerkbar.

Pflege-Irrtum 2: Wenn ich gepflegt werde, dann erst im hohen Alter!
Pflegebedürftigkeit ist nicht nur eine Frage des Alters. Zwar steigt das Risiko mit jedem Lebensjahr an. Aber auch durch Unfall oder Krankheit kann man jederzeit zum Pflegefall werden. Fakt ist: Jeder sechste Pflegebedürftige ist heute jünger als 65 Jahre.

Pflege-Irrtum 3: Wenn ich gepflegt werde, dann nur kurz!
Die Pflegedauer beträgt häufig mehrere Jahre. Durchschnittlich 8,2 Jahre sind es laut einer Untersuchung bei der ambulanter Pflege – und die steht für rund 70 Prozent aller Pflegefälle. Den Großteil der häuslichen Pflege von Angehörigen übernehmen Frauen.

Pflege-Irrtum 4: Ich werde von meiner Familie gepflegt!
62 Prozent der Deutschen, die pflegebedürftige Angehörige haben, kümmern sich selbst um die Betreuung. Zukünftig wird dies immer schwieriger werden – aufgrund der demografischen Entwicklung und geänderter Familien- und Haushaltsstrukturen.

Pflege-Irrtum 5: Die gesetzliche Pflege reicht aus!
Nein, bei weitem nicht. Die gesetzliche Pflege-Pflichtversicherung stellt eine „Teilkasko“-Absicherung dar. Je nach Betreuungsaufwand und Pflegestufe fehlen durchschnittlich zwischen 450 und 1.950 Euro monatlich – die aus privatem Vermögen zu zahlen sind.

Pflege-Irrtum 6: Die Pflegekosten kann ich selbst aus meinem Einkommen oder Vermögen zahlen!
Knapp jeder 6. Pflegebedürftige in Deutschland benötigt Sozialhilfe. Denn Pflege kostet – über einen längeren Zeitraum sogar sehr viel Geld. Bei einer monatlichen „Lücke“ in den Pflegekosten von 1.500 Euro, die im Falle einer stationären Pflege privat getragen werden müssen, summiert sich das pro Jahr auf 18.000 Euro.

Fazit: Ist eine private Pflegezusatzversicherung für Rentner sinnvoll?

Das kann nur jeder für selbst entscheiden. Neben den rationalen Gründen für und gegen eine private Pflegepzusatzversicherung bestimmen doch meistens emotionale Gründe die Entscheidung. Fakt ist, dass durchschnittlich jede zweite Person in Ihrem Leben mal pflegebedürftig wird.

Stiftung Warentest hat 5/2015 geschrieben: „… Profi-Pflege in der Pflege ist teuer. Pflegeversicherung und eigene Einkünfte reichen dafür oft  nicht. Mit einer guten Pflegetagegeldversicherung lässt sich die finanzielle Lücke schließen…“

Lassen Sie Ihr Bauchgefühl entscheiden. Rufen Sie mich an oder schreiben mir über das Kontaktformuar. Ich rufe Sie gerne zurück! Sie benötigen weitere  Inormationen zum Thema private Pflegezusatzversicherung. Dann fordern Sie jetzt unser kostenloses Infopaket an.

Beitragsbild: (c) Geralt – pixabay.com