Pflege in der Zukunft

Die Pflegeversicherung Spezialisten informieren : Pflege in der ZukunftWie sieht die Pflege in der Zukunft aus? Die demographische Entwicklung stellt uns vor riesige Herausforderungen in der Pflege.


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Pflege 2050 – wer pflegt uns morgen?

Aktuell sind ca. 2,9 Mio Personen pflegebedürftig. Im Jahr 2050 sollen es ca. 4,36 Mio Personen sein.
Das Institut für Pädagogik und Zukunftsforschung (IPZF) hat für das Jahr 2050 folgende Prognosen erstellt.

  • Zahl der Einwohner sinkt von 82,4 Mio. (2008) auf knapp 69 bis 74 Mio. der Altenquotient für das Renteneintrittsalter von 65 Jahren – die Anzahl der 65-Jährigen und Älteren je 100 Personen von 20 bis unter 65 Jahren – wird von derzeit 32 auf 60 bis 64 steigen
  • Anstieg der Lebenserwartung von 82 Jahren für Frauen und 77 Jahren für Männer auf 88 Jahre für Frauen und 84 Jahre für Männer
  • Anstieg der Zahl der Ruheständler von rund 915.000 (2005) auf etwa 1,6 Mio. und der Pensionen von 34 Mrd. (2002) auf 91,5 Mrd. Euro
  • Zahl der Demenzkranken beträgt 1,5 bis 3 Mio. Menschen
  • mehr als 4 Mio. Personen sind pflegebedürftig
  • der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung könnte bei 24,1%, zur Krankenversicherung bei etwa 25% und zur Pflegeversicherung bei 2,5% liegen -der Bundeszuschuss liegt bei einem Drittel der Ausgaben, wird die reale Monatsrente von Standardrentnern nur 1.170 Euro betragen – 12 Euro mehr als 2006
  • Der Schuldenstand der Bundesrepublik Deutschland inklusive der Zahlungsverpflichtungen für Sozialversicherungen könnte von derzeit 70% auf knapp 240% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gestiegen sein
  • Die Zahl der Einwohner auf 65 bis 70 Mio. gesunken; jeder Siebte ist 80 Jahre alt und älter

Pflege in der Zukunft

Wir müssen aber nicht so weit in die Zukunft blicken. Mit dem Pflegestärkungsgesetz II gilt die politische Vorgabe in der Pflegeambulant vor stationär„. Die ambulante Pflege profitiert von den letzten Pflegereformen mehr als die stationäre Pflege. Profitiert heißt hier, dass die finanziellen Leistungen der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung im ambulanten Bereich gestiegen und im stationären Bereich gesunken sind. Die Stärkung der ambulanten Pflege entspricht auch in vielen Fällen dem erklärten Wunsch der Gepflegten. Dennoch müssen auch die Schattenseiten einer Intensivierung ambulanter Pflege bedacht werden. Der Großteil der ehrenamtlichen Pflege wird von Frauen erbracht, die neben Belastungen durch die Pflegearbeit auch mit Auswirkungen auf das rentenfähige Einkommen rechnen müssen. Auch gibt es immer weniger Angehörige, die eine Pflege leisten können, sei es durch Berufstätigkeit oder weil sie weit entfernt leben.

Das bedeutet auch, dass Pflege im teurer wird. Es droht die Altersarmut im Pflegefall. Neben den Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherungen, helfen hier private Pflegezusatzversicherungen. Hier kommen Sie zu unserem Pflegezusatzversicherung Vergleich

robotergestützte Hilfe in der Pflege

Mit der hohen Komplexität der Pflege in der Zukunft durch immer bessere medizinische Entwicklungen und der einherhaltenen höheren Lebenserwartungen müssen neue Pflegemodelle erörtert werden. Dazu gehört die immer weitere Digitalisierung und Betreuung durch intelligente Service-Roboter.
Laut einer Umfrage die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 2016 durchgeführt hat, können sich 83 Prozent der Bundesbürger können sich vorstellen, zuhause einen Service-Roboter zu nutzen – wenn sie dadurch im Alter länger in den eigenen vier Wänden wohnen könnten. Mehr als die Hälfte aller Befragten (56 Prozent) können sich demnach schon jetzt vorstellen, einen Service-Roboter für den eigenen Haushalt zu kaufen.  76 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass Service-Roboter in Zukunft eine immer wichtigere Rolle im Alltag spielen werden. Die Servicerobotik hat das Potenzial, Menschen mit körperlichen Einschränkungen alltägliche Handlungen zu ermöglichen, die andernfalls nur durch Pflegepersonal oder pflegende Angehörige möglich wären. Mehr noch als bei anderen Technologien muss bei der Servicerobotik sowohl die Barrierefreiheit als auch die Sicherheit der Anwender berücksichtigt werden. Bei einem Roboter, bspw. einem Roboterarm zur Assistenz am Krankenbett, handelt es sich um eine Maschine, die das Pflegepersonal an Kraft und Schnelligkeit bei Weitem übersteigt. Dies birgt einerseits enormes Potenzial, bspw. bei der Hebeunterstützung, jedoch auch die Gefahr, die Menschen zu verletzen.

80 Prozent der befragten Personen können sich vorstellen, anstatt ins Pflegeheim zu gehen, zuhause von einem Roboter gepflegt zu werden.

Wohngruppenmodelle

Prof. Thomas Beyer, Vorstandsvorsitzender der AWO Bayern und Professor an der Technischen Hochschule Nürnberg plädierte dafür, Organisationslösungen für eine Pflegeversorgung zu entwickeln, die Teilhabe und Selbstbestimmung in den Mittelpunkt stellen. Hier müssen stationäre Anbieter umdenken, um flexibler auf Betreuungs- und Versorgungsbedarfe von gepflegten Menschen als auch den pflegenden Angehörigen eingehen zu können. Daher könne eine Ergänzung stationärer Strukturen um spezielle Wohngruppenmodelle, die sich mit Angeboten ambulanter Versorgung und Betreuung verknüpfen können, eine geeignete Zukunftsoption sein. Es gehe darum, den Sozialraum mit einem gelungenen Mix aus professionalisierter Pflege, Förderung ehrenamtlicher pflegerischer Strukturen und gelungenen Technikeinsatz weiterzuentwickeln.

Die Sozialwirtschaft dürfe nicht glauben, dass sie von den Veränderungen durch den Digitalisierungsprozess verschont bliebe, so das Fazit von Beyer.

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