Pflegeversicherung mit Vorerkrankungen

Die Pflegeversicherung Spezialisten informieren über Tips und Lösungen bei Vorerkrankungen

Das Thema Pflegeversicherung mit Vorerkrankungen bestimmt sehr häufig meine tägliche Arbeit als Spezialist für private Pflegeversicherungen! Mit steigendem Lebensalter wird die Wahrscheinlichkeit immer größer zu erkranken. Daher ist auch ein großer  Teil meiner Aufgabe, diejenige private  Pflegeversicherung zu finden, die Personen mit entsprechenden Vorerkrankungen uneingeschränkt aufnimmt!

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Aus der Praxis

Vor kurzem rief mich eine ältere Dame an, die unbedingt eine Pflegezusatzversicherung abschließen wollte. Sie bezog keine allzu große Rente und hatte nicht sonderlich viele Ersparnisse. Nun war ihre große Sorge, dass ihre Kinder, wenn Sie pflegebedürftig werden würde, finanziell für sie aufkommen müssten. Deswegen hatte sie ihren Versicherungsvertreter schon nach einer Pflegeversicherung gefragt. Dieser stellte einen entsprechenden Antrag. Aufgrund mehrerer „Vorerkrankungen“ wurde der Antrag allerdings abgelehnt.

Nachdem ich ihre Vorerkrankungen und Diagnosen aufgenommen und bei verschiedenen Versicherern recherchiert hatte, konnte ich ihr mitteilen, dass es eine gute private Pflegeversicherung für sie gibt. Diese private Pflegeversicherung hatte sogenannte „geschlossene Gesundheitsfragen“. Das bedeutet es werden nur bestimmte Diagnosen und Krankheiten aufgelistet, die nicht versicherbar sind.  Alles was nicht abgefragt wird, ist automatisch versicherbar. Diese private Pflegeversicherung fragte die Krankheit meiner Kundin nicht ab. Daher wurde sie ohne Risikozuschläge oder Einschränkungen aufgenommen! Die Dame war überglücklich und hat mich auch schon mehrfach weiterempfohlen!

Sie werden sich sicher fragen, wie es sein kann, dass bei gleichen „Vorerkrankungen“ die eine Versicherung den Antragsteller ablehnt und die andere diesen ohne Einschränkung aufnimmt?

Die Pflegeversicherungs-Anbieter sind grundsätzlich daran interessiert, den Gesundheitszustand ihrer zukünftigen „Kunden“ zu kennen, um das individuelle Risiko im Falle einer Versicherung einschätzen zu können. Deswegen werden dem Antragsteller verschiedene Gesundheitsfragen gestellt, die wahrheitsgemäß beantwortet werden müssen. Diese Fragen lassen sich in drei Kategorien einteilen:

  1.  offene Gesundheitsfragen
  2. geschlossene Gesundheitsfragen
  3. ohne Gesundheitsfragen

Offene Gesundheitsfragen

Am bekanntesten sind die offenen Gesundheitsfragen. Hierbei fragt der Versicherer die Vorerkrankungen und Beschwerden innerhalb eines bestimmten Zeitraumes ab. z.B.:  „Wurden in den letzten 3 Jahren Behandlungen/ Untersuchungen durch Ärzten und/oder Angehörigen anderer Heilberufe durchgeführt?“

Das Risiko bei den offenen Gesundheitsfragen ist, dass schnell etwas vergessen werden kann. Im Leistungsfall, also hier im Pflegefall, prüft die Versicherung, ob die Gesundheitsangaben zum Zeitpunkt der Antragstellung wahrheitsgemäß beantwortet wurden. Wenn nicht, dann kann die Versicherung vom Vertrag zurücktreten!

Geschlossene Gesundheitsfragen

Bei den geschlossen Gesundheitsfragen sind eine Anzahl von Diagnosen aufgelistet. z.B.:  „Besteht oder bestand in den letzten 5 Jahren eine der folgenden Erkrankungen: ALS, Alzheimer, Parkinson, Dialyse, Osteoporose, etc“.

Sind nun beim Antragsteller keine dieser Vorerkrankungen diagnostiziert, so sind alle nicht abgefragten Krankheiten automatisch mitversichert. Das macht die Prüfung im Leistungsfall wesentlich einfacher.

Krankheiten die (meistens) versicherbar sind (Auszug):

Krankheiten die nicht versicherbar sind (Auszug):

  • Querschnittlähmung
  • Demenz Alzheimer
  • Apallisches Syndrom (Wachkoma)
  • Parkinson-Krankheit
  • Chorea Huntington
  • Hirntumor
  • Creutzfeld-Jacob
  • HIV-Infektion
  • Amytrophe Lateralsklerose (ALS-neuromuskuläre Erkrankung)
  • Multiple Sklerose
  • Leberzirrhose
  • Niereninsuffizienz (Dialyse)
  • insulinpflichtiger Diabetes Mellitus

Für die vielen anderen Erkrankungen besteht eine Chance auf Versicherungsschutz durch eine private Pflegeversicherung.

Solange kein Pflegegrad beantragt  wurde und auch keine Pflegegrad vorliegt, ist bei schweren Erkrankungen immer eine Absicherung über den staatlich geförderten Pflege Bahr möglich.

Unser Pflege Bahr Vergleich hilft Ihnen die für Sie persönlich besten Pflege Bahr Tarif zu finden.

Ohne Gesundheitsfragen

In der dritten Kategorie werden ihnen keinerlei Gesundheitsfragen gestellt. Das heißt, der Antragsteller muss keinerlei Angaben zu seinen Vorerkrankungen und Beschwerden tätigen. Dieser Vorteil bringt im Gegenzug allerdings stark limitierte Leistungen von Seiten der Versicherung mit sich. Die in einem solchen Fall in Frage kommenden Versicherungen fallen in den Bereich des staatlich geförderten „Pflege Bahr

staatlich geförderter Pflege Bahr

Wenn die Versicherer Sie aufgrund Ihrer Vorerkrankungen ablehnen, ist eine Absicherung über den staatlich geförderten Pflege Bahr möglich. Durch die gesetzlichen Vorgaben werden keinerlei Gesundsheitsfragen gestellt. Jede Person, die noch keinen Antrag auf Pflegebedürftigkeit gestellt hat, ist grundsätzlich versicherbar. Die detaillierten Voraussetzungen zum staatlich geförderten Pflege Bahrerhalten Sie hier!

aktuelle Pflege Bahr Tarife:

Warum jetzt abschließen?

Bei einer schweren Vorerkrankung lehnen schon viele Versicherer einen Antrag auf private Pflegezusatzversicherung ab. Leider steht solch eine Einzeldiagnose häufig nicht lange alleine.

Bei einer weiteren Erkrankung ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass alle Versicherer Ihren Antrag ablehnen.

Dies hätte zur Konsequenz, dass die hohen Restkosten im Pflegefall von Ihnen persönlich zu tragen wären. Bei einer durchschnittlichen Pflegedauer von ca. 6,7 Jahren sprechen wir hier von zusätzlichen Pflegekosten in Höhe ca. 97.000,-€.

ersicherung.

Fazit für Pflegeversicherung mit Vorerkrankungen

Offene Gesundheitsfragen bieten einem Versicherer im Leistungsfall eine Angriffsfläche, die Versicherungs-Leistung zu verweigern.

Als Spezialist für private Pflegeversicherungen empfehlen wir Gesellschaften mit geschlossenen Gesundheitsfragen, um das Risiko einer möglichen „Anzeigepflichtverletzung“ weitestgehend zu minimieren.

Diese würde entstehen, wenn sie Vorerkrankungen verschweigen und somit eine falsche Angabe zu ihrem Gesundheitszustand tätigen. Von den verschiedenen Versicherern mit geschlossenen Gesundheitsfragen werden jeweils unterschiedliche Diagnosen abgefragt. Deswegen haben wir eine einfache Gesundheits-/Diagnosenmatrix entwickelt, um zum jeweiligen Gesundheitszustand den besten Pflegeversicherung-Tarif zu finden!

Unser Service für Sie:

Wir zeigen Ihnen auf, wie Sie sich eine gute Pflegeversicherung mit Vorerkrankungen erhalten können, ohne abgelehnt zu werden. Die Gesundheitsfragen der Anbieter sind sehr unterschiedlich. Bei einem Anbieter ist die Erkrankung anzeigepflichtig, beim anderen nicht! Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf und stellen uns Ihre Fragen!

Auch unser kostenloser Vergleichsrechner steht Ihnen 24 Stunden rund um die Uhr zur Verfügung. Mit dem eingebauten Gesundheitsfilter können Sie Sicher und Anonym Ihre Krankheit oder Diagnose anwählen und erhalten sofort die Rückmeldung welche Tarife der Privaten Pflegeversicherung für sie noch Frage kommen.

Sie werden feststellen, dass viele Vorerkrankungen kein großes Hindernis sind, eine gute Pflegezusatzversicherung für sich abzuschließen und damit das eigenen Vermögen und das Vermögen der Kinder zu schützen.

 Für Beamte und beihilfeberechtige Personen haben wir einen eigenen Beitrag geschrieben :  Voraussetzung Pflege Bahr für Beamte.

Bildquelle: (c) geralt – pixabay.com

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